​Memphis Depay möchte Olympique Lyon im nächsten Sommer verlassen. Dies verriet der Niederländer dem Magazin Helden und brachte dabei einige europäische Spitzenklubs ins Gespräch - unter anderem den ​FC Bayern München.


"Ich möchte diesen Sommer gerne zu einem großen Klub wechseln", erklärte Memphis in dem Interview. "Lyon ist ein großer Verein, aber keiner der fünf besten in Europa." Der 24-Jährige hat dabei klare Vorstellungen, wo es hingehen soll: "Ich möchte zu einem Verein wie ​Real Madrid, FC Barcelona, ​Chelsea, Paris St. Germain oder Bayern München."


Der 43-malige niederländische Nationalspieler (11 Tore) äußerte sich auch leicht abwertend über seinen aktuellen Arbeitgeber: "Ich möchte in eine Stadt gehen, die zu mir passt und in eine Mannschaft, die wirklich Fußball spielen möchte." Lyon steht derzeit auf Rang drei in der Ligue 1 und steht im Achtelfinale der Champions League (dort gegen den ​FC Barcelona). Memphis erzielte in der laufenden Saison sechs Tore und gab zwölf Assists in 28 Einsätzen.

Von 2015 bis Januar 2017 kickte Memphis schon einmal bei ​Manchester United und damit für einen großen Klub, die Zeit bei den Red Devils war allerdings wenig erfolgreich. Der Angreifer wird vor allem immer wieder für seinen protzigen Lebensstil kritisiert, den er auf Instagram zur Schau stellt. Während seiner Zeit in Manchester soll ihm laut Times Wayne Rooney zu mehr Bescheidenheit geraten haben - erfolglos.


Im Oktober vergangenen Jahres beschwerte er sich nach einem Spiel Lyons öffentlich über seinen Platz auf der Bank. RMC Sport berichtete, dass Trainer Bruno Genesio daraufhin vor versammelter Mannschaft Memphis' Fehler aufzählte (unter anderem Zuspätkommen, Missachtung von Vorschriften). "Um eine wirklich große Karriere zu haben, wirst du demütiger sein müssen", soll der Coach gesagt haben.


Memphis Depay hat hohe Ziele und das nötige Talent, um sie zu erreichen. Doch wenn es bei einem der ganz großen Klubs klappen soll, scheint es angebracht, auf die Worte seines aktuellen Trainers oder seines Ex-Teamkollegen zu hören.