Bayers Stürmer Lucas Alario hat öffentlich seinen Unmut über seine Einsatzzeiten bei der Werkself moniert und will die Rheinländer daher unbedingt verlassen. Die Führung von Bayer Leverkusen hat einem Wechsel noch in dieser Transferperiode zwar ​einen Riegel vorgeschoben, nach Ersatz scheint man dennoch zu suchen.


Ganze 21 Pflichtspieleinsätze hat Lucas Alario in dieser Saison bei ​Bayer Leverkusen bestritten. Dennoch ist der Argentinier schon nach anderthalb Jahren unglücklich bei der Werkself, vor allem will er mehr Einsatzminuten. Daher hat er seinen Wechselwunsch geäußert, ginge es nach ihm, würde er den Verein gerne so schnell es geht verlassen.


Bayer Leverkusen jedoch hat einen Wechsel untersagt, daher wird es bis zum Deadline Day am Donnerstag wohl keinen Abgang mehr geben. Dennoch scheinen sich die Verantwortlichen bereits nach einem möglichen Ersatz für den Südamerikaner umzusehen. So soll der iranische Angreifer Sardar Azmoun ins Blickfeld der Leverkusener gerückt sein.


Azmoun ist 43-facher iranischer Nationalspieler, hat im Trikot seines Landes zudem 27 Treffer erzielt. Aktuell spielt der 24-Jährige in Russland bei Rubin Kazan. Von dort, oder besser, vom russischen Portal Sport24.ru stammt auch der Bericht, der vom Interesse Bayers an Azmoun erzählt.


Allerdings müsste sich die Werkself beeilen, falls man Azmoun wirklich verpflichten will, denn wie es weiter heißt, soll man in Kazan durchaus bereit sein, den Angreifer ziehen zu lassen. Allerdings nur an den Höchstbietenden. Und Bayer hat Konkurrenz, denn es sollen sich auch der FC Brügge und die Wolverhampton Wanderers für den Stürmer interessieren.


Bei Alario hingegen soll es ebenfalls Interessenten geben. So sollen sich angeblich Betis Sevilla und Cardiff City um den Argentinier bemühen. Soll noch etwas passieren, muss es in jedem Fall schnell gehen. Denn ob Azmoun im Sommer noch als Ersatz zu haben ist, ist so wahrscheinlich nicht.