​​Borussia Mönchengladbach ist mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet und hat dadurch den dritten Tabellenplatz gefestigt. Doch nicht alle Spieler konnten sich unter Trainer Dieter Hecking bislang empfehlen. Manager Max Eberl stellte nun klar, welche Spieler dennoch gehalten werden und wem eine Freigabe erteilt wurde.


Mittelfeldspieler ​Mickael Cuisance hat in der bisherigen Spielzeit einen schweren Stand und kam in der Bundesliga lediglich auf acht Einsätze. Siebenmal kam der zentrale Mittelfeldspieler dabei zudem nur von der Bank. 


Um den 19-Jährigen hielten sich daher zuletzt hartnäckige Gerüchte um eine Leihe. Dabei war dem Vernehmen nach unter anderem Eintracht Frankfurt in der Verlosung. In der Sendung "100 % Bundesliga - Fußball bei NITRO" schob Gladbach-Manager Max Eberl jedoch allen Gerüchten endgültig einen Riegel vor.

Mickaël Cuisance

Max Eberl ist weiterhin von den Qualitäten von Mickael Cuisance überzeugt


"Cuisance werden wir nicht abgeben. Er ist ein Juwel, das eine schwierige Phase durchmacht. Da wird nichts passieren", so der erfahrene Funktionär. Der französische Youngster war bereits im Sommer 2017 von der U19 des französischen Klubs AS Nancy-Lorraine an den Niederrhein gelotst worden, hatte bislang aber doch erhebliche Mühe, sich gegen die starke Konkurrenz auf seiner Position durchzusetzen. Um die ambitionierten Saisonziele nicht zu gefährden und um auf Verletzungen reagieren zu können, wollen die Fohlen dennoch nicht auf die Dienste des Franzosen verzichten.


Anders sieht es da schon bei ​Josip Drmic aus. Auch der 26-jährige Angreifer spielt in den Überlegungen von Dieter Hecking längst keine große Rolle mehr. So wartet der Mittelstürmer, der zwischenzeitlich von Rückenproblemen ausgebremst wurde, noch immer auf seinen ersten Einsatz in dieser Saison. Da die Offensive der Fohlen auch ohne den Schweizer wie ein Uhrwerk aus dessen Heimatland läuft, deutete Max Eberl nun an, dass der Angreifer eventuell noch vor dem Ende der aktuellen Transferperiode am Donnerstag abgegeben wird.

Josip Drmic

Josip Drmic hofft auf mehr Einsatzzeiten


"Bei Drmic ist es so, dass er am weitesten vom Kader, den ersten Elf, entfernt ist. Da wären wir offen, wenn es noch etwas gäbe", so der Gladbacher Kaderplaner. Bei der Borussia wurde der 32-fache schweizerische Nationalspieler ohnehin noch nie wirklich glücklich. Im Sommer 2015 für stolze zehn Millionen Euro von Bayer 04 Leverkusen verpflichtet, wurde der Offensiver zwischenzeitlich bereits an den Hamburger SV ausgeliehen. Insgesamt brachte es der Stürmer so in 49 Pflichtspielen für die Gladbacher nur auf kümmerliche fünf Tore.