In der vergangenen Woche hat der ​FC Chelsea die ​Verpflichtung von Gonzalo Higuain unter Dach und Fach gebracht. Im Gegenzug wird Alvaro Morata die Blues voraussichtlich in Richtung Madrid verlassen. Olivier Giroud zieht nach dem Higuain-Transfer offenbar eine Rückkehr nach Frankreich in Erwägung.


Im Sommer 2012 verließ Giroud sein Heimatland und wagte den Sprung in die ​Premier League, wo er zunächst fünfeinhalb Jahre lang für den ​FC Arsenal auflief. Seit Januar 2018 trägt der Franzose das Trikot des FC Chelsea. An der Stamford Bridge hatte der 32-Jährige in den letzten Wochen keinen einfachen Stand. Cheftrainer Maurizio Sarri ließ im Angriffszentrum meist Superstar ​Eden Hazard als "falsche Neun" auflaufen. 


Für Giroud und Morata, der ​unmittelbar vor einem Wechsel zu Atletico Madrid steht, blieb daher oftmals nur die Rolle des Einwechselspielers übrig. Nach der Verpflichtung ​von Higuain, der im Angriffszentrum gesetzt sein dürfte, sieht Giroud seine Einsatzchancen weiter schwinden. Englischen Medienberichten zufolge soll der Routinier deshalb mit einer Rückkehr nach Frankreich liebäugeln. Als potenzielle Abnehmer werden Olympique Marseille und Olympique Lyon gehandelt. 

Gonzalo Higuain,Olivier Giroud

Kam im FA Cup für Gonzalo Higuain (r.) in die Partie: Olivier Giroud


"Das sind zwei großartige Vereine, und ich habe nie eine Rückkehr nach Frankreich ausgeschlossen", wird Giroud vom kicker zitiert. "Ich habe vor langer Zeit gesagt, dass die Premier League Vorrang hat, aber wir werden sehen." Ein Winter-Transfer gilt jedoch als unwahrscheinlich. 


Sollte Morata die Blues verlassen, hätte der Hauptstadtklub mit Higuain und Giroud nur noch zwei gelernte Mittelstürmer im Kader. Einen weiteren wird der Tabellenvierte sicherlich nicht abgeben. Am Saisonende könnte der Weltmeister den FC Chelsea allerdings verlassen. Aufgrund seines auslaufenden Vertrags ist Giroud im Sommer ablösefrei zu haben.