Für zwei Spieler von ​Borussia Mönchengladbach war der 19. Spieltag der Saison 2018/19 ein ganz besonderer. Nicht nur, weil Oscar Wendt und Patrick Herrmann letztlich den Sieg gegen den ​FC Augsburg herausschossen, sondern weil beide auch noch eigene Bestmarken und Rekorde mit ihrem Auftritt am Wochenende aufstellten.


Es war ein zähes Spiel und auch wenn der Sieger am Ende verdientermaßen Borussia Mönchengladbach hieß, so war es doch ein hartes Stück Arbeit und am Ende auch eine Portion Glück. Es hätte sich im Borussia-Park schließlich niemand beschweren dürfen, hätte Schiedsrichter Harm Osmers in der 78. Minute auf Abseits anstelle auf Tor entschieden.


So aber konnte saisonübergreifend der zwölfte Heimsieg in Serie gefeiert werden, womit ebenfalls ein Rekord eingestellt wurde. Dieser stammte noch aus dem Jahr 1984, als Jupp Heynckes noch Trainer in Gladbach war. Für Oscar Wendt, der mit dem 1:0 den Führungstreffer markierte, war es das 184. Bundesligaspiel, womit er seinen Vorgänger Filip Daems als Gladbach-Legionär mit den meisten Einsätzen ablöste.


Wendt erklärte nach dem Sieg in der Bild-Zeitung: „Diese Rekorde sind schon geil. Überhaupt bedeutet mir Borussia sehr viel.“ Sogar soviel, dass der Schwede noch ein weiteres Jahr beim VfL bleiben wird, kommt nichts gravierendes mehr dazwischen. Denn sein Kontrakt verlängert sich automatisch, sobald der Schwede auf eine gewisse Anzahl an Spielen in dieser Saison kommt. Und diese hat er nach Informationen der Rheinischen Post bald erreicht. Damit ist Wendt auch in der Saison 2019/20 noch ein Fohlen.


Ein weiteres „Ur-Fohlen“ hat gegen Augsburg ebenfalls einen persönlichen Rekord aufgestellt. Patrick Herrmann, der Torschütze zum 2:0, überholte im internen Vereinsranking Vize-Präsident Rainer Bonhof. Es war das 232. Spiel im Trikot des VfL für „Flaco“. Sollte auch er sich weiterhin so anbieten, wäre, wie auch seitenwahl.de bereits erklärte, der Rentenvertrag für Hermann fällig.


Es war bereits sein drittes Saisontor im elften Bundesligaeinsatz, insgesamt hat er in 13 Spielen sechs Scorerpunkte sammeln können. Argumente sammelt Herrmann fleißig weiter für eine Ausdehnung des Vertrags. Schließlich hat er noch eine ganze Menge Spieler vor sich. Der nächste in der Liste ist Peter Wynhoff. Bis dahin sind es auch nur noch acht Partien.