​Nikola Kalinić bleibt auf dem Transfermarkt weiter ein heißes Thema. ​Schalke 04 bekundete in den ​letzten Tagen ein starkes Interesse am Kroaten, doch aus Madrid kommen ernüchternde Nachrichten. 


In der Bundesliga arbeitet sich der FC Schalke 04 langsam aus der Krise. Vier Punkte in den ersten beiden Partien sind mehr als ordentlich - die Probleme aber bleiben. Und die betreffen vor allem die Suche nach neuem Personal: In der Winterpause sollte eigentlich nicht nur der Naldo-Abgang kompensiert werden, sondern auch ein neuer Offensivmann kommen. Passiert ist bislang noch nichts, auf dem Transfermarkt gab es nur Pleiten. Auch für den nächsten potenziellen Kandidaten stehen die Zeichen schlecht.


Wie Sky-Reporter Dirk Schlarmann via twitter berichtet, ist ein Abgang von Kalinić bei Atlético Madrid sehr unwahrscheinlich. Diego Simeone, Trainer von Atlético, braucht Kalinić anscheinend weiterhin als Back-up und schließt die Möglichkeit eines Wechsels vorerst aus. Es könnte der nächste Rückschlag für Schalke in dieser Saison sein, denn ein Transfer des Kroaten schien fast schon vom Tisch zu sein.


Atlético verleiht erst Gelson Martins, holt aber vielleicht Morata


Die Situation bei Madrid ist nämlich etwas kompliziert. Kalinić, der bisher nicht über die Jokerrolle hinaus kam, spielt keine große Rolle im Kader. Da Atlético nun aber den ​offensiven Gelson Martins an Monaco verlieh, hätte der Kroate wieder mehr Chancen auf Einsatzzeiten. 

Alvaro Morata

Ist ein Kandidat für Atlético Madrid: Álvaro Morata 


Dies könnte sich aber wiederum ändern, wenn Madrid im Werben um Chelsea-Angreifer Álvaro Morata ernst macht. Bei einer Verpflichtung des Spaniers könnte Kalinić erneut zum Streichkandidat werden und mit Schalke hätte sich ja schon ein Abnehmer gefunden. Dann wäre die Chance für Königsblau wieder deutlich höher, sich die Dienste von Kalinić zu sichern, wohl vorzugsweise per Leihe.


Ob der 31-jährige Kroate allerdings die Verstärkung ist, mit der sich Schalke aus der Krise befreien will, ist umstritten. Möglich und vielleicht wichtiger wäre es erst einmal die Defensive zu verstärken, die nach Naldos Abgang einen wichtigen Anker verlor. So oder so sollte bald ein Erfolgserlebnis verkündet werden, um die Personalsorgen ein wenig lindern zu können - und das zarte "Aufschwungs-Pflänzchen" nicht wieder verkümmern zu lassen.