Karim Benzema

Die internationale Top-Elf des Wochenendes

Nach einem ereignisreichen Fußballwochenende wollen wir noch einmal Revue passieren lassen und die europaweit besten Leistungen hervorheben. Hier die internationale Top-Elf des Wochenendes:

1. Oliver Baumann

Zwar musste der Hoffenheimer Schlussmann gegen seinen Ex-Klub zweimal hinter sich greifen, doch als der SC Freiburg in einer heißen Schlussphase auf den Ausgleich drängte, bewies der 28-Jährige mehrfach seine Klasse. Als das Tor von Demirbay das Spiel dann spät endgültig entschied, hatte sich Baumann schon vielfach ausgezeichnet. 

2. Joshua Kimmich

Der Rechtsverteidiger des FC Bayern macht in der Rückrunde da weiter, wo er in der Hinrunde aufgehört hat. Ständig auch ins Offensivspiel des Rekordmeisters eingebunden, erspielte sich Kimmich selbst mehrere Chancen, bevor er mit Vorlagen auf Goretzka und Lewandowski glänzte.

3. Ibrahima Konaté

Mit seinem ersten Bundesligator war der erst 19-jährige Innenverteidiger an dem frühen Ansturm der Leipziger gegen Fortuna Düsseldorf beteiligt, der innerhalb von 16 Minuten das Spiel zugunsten der Sachsen entschied. Dabei sah der Franzose aus wie ein echter Stürmer und düpierte einige verblüffte Düsseldorfer.

4. Sergio Ramos

Der Anführer der Königlichen spielte lediglich eine Halbzeit, in der überzeugte der Weltmeister von 2010 allerdings gänzlich. Hinten gewohnt robust, vorne mit wunderschönem Kopfballtreffer, der seinen fünften Liga-Treffer und sechsten Scorerpunkt markierte. Bärenstarke Werte für einen Innenverteidiger von immerhin 32 Jahren. 

5. Achraf Hakimi

Wenn der Rechtsverteidiger besonders positiv auffällt, dann meistens offensiv. So auch am vergangenen Wochenende, an dem er beim Dortmunder 5:1-Offensivspektakel gegen Hannover 96 ein Tor und Vorlage verzeichnete und damit nicht zuletzt auch an der Entlassung von André Breitenreiter mitwirkte. 

6. Kevin De Bruyne

Der Belgier kommt nach langen Verletzungspausen so langsam wieder richtig in Schwung. Im FA-Cup zeigte der Guardiola-Schützling gegen den FC Burnley dann, wie wichtig er für die Cityzens sein kann. Ein tolles Tor, eine erstklassige Vorlage und ein wuchtig erzwungenes Eigentor sprechen Bände darüber, wie gut De Bruyne am Samstag aufgelegt war. 

7. Federico Chiesa

Was war das für ein Spektakel! Das Aufeinandertreffen von Chievo Verona und dem AC Florenz hätte spannender nicht sein können: Sieben Tore, eine rote Karte und ein verschossener Handelfmeter. Am Ende stand ein 4:3 Sieg für Florenz - auch dank des 21-jährigen Doppelpackers Federico Chiesa, der mit Toren in der 79. und 86. Minute zum Helden wurde. 

8. Marco Reus

Dass Borussia Dortmund in dieser Saison auch gewinnen kann, wenn Marco Reus nicht auf dem Platz steht, das bewies die Mannschaft von Coach Lucien Favre beim Rückrundenstart gegen RB Leipzig. Mit dem Kapitän jedoch sind die Schwarz-Gelben jedoch offenbar absolut unschlagbar. In einer phänomenalen Partie seiner Borussen war Rückkehrer Reus nach seiner kurzen Verletzungspause gleich wieder ein Dreh- und Wendepunkt der Offensive. Tor und Vorlage bedeuteten für den 29-Jährigen Scorerpunkte 20 und 21 der laufenden Saison - Weltklasse!

9. Quincy Promes

Ein Kantersieg gelang in La Liga am Wochenende dem FC Sevilla. 5:0 schlugen die Andalusier den Zehntplatzierten aus Levante. Dass der auf dem vierten Tabellenplatz befindliche Verein seinen Vorsprung auf die Nicht-Champions-League-Plätze auf vier Punkte ausbauen konnte, hat er in erster Linie Offensivmann Quincy Promes zu verdanken. Der Niederländer legte erst zwei der Treffer auf, bevor er in der Schlussminute einen verschossenen Elfmeter im Nachschuss verwandeln konnte. 

10. Yussuf Poulsen

Der Däne traf gegen Fortuna Düsseldorf gleich doppelt - innerhalb einer Viertelstunde. Seine Tore in der zweiten und sechzehnten Spielminute bedeuteten das Ende jeglicher Hoffnungen, die sich die Fortunen auf einen Punktgewinn gemacht hatten. Mit zehn Toren und drei Vorlagen hat Poulsen nun genauso viele Scorerpunkte wie Teamkollege Timo Werner (11 Tore, 2 Vorlagen).

11. Karim Benzema

Der in der Vergangenheit nicht selten gescholtene Franzose war gegen Espanyol der absolute X-Faktor. Ob Tore oder Traumpässe, Benzema zeigte beim 4:2-Sieg von Real Madrid sein gesamtes Repertoire. Am Ende standen für den 31-jährigen Torjäger zwar "nur" zwei Treffer zu Buche, bei besserer Chancenverwertung seiner Teamkollegen wäre aber noch der eine oder andere Assist drin gewesen.