​Der ​FC Schalke 04 erkämpfte sich am vergangenen Freitag in Berlin ein 2:2-Unentschieden. Den Punktgewinn haben die Königsblauen allerdings teuer bezahlt. ​Drei verletzte Spieler hatte Cheftrainer Domenico Tedesco nach dem Auswärtsspiel zu beklagen. Sorgen bereitet zudem Guido Burgstaller.


"Die Verletzungen werden uns sicherlich nicht nur heute, sondern auch in den kommenden Tagen und Wochen wehtun", betonte Tedesco nach der Partie. Während Steven Skrzybski lediglich einen Muskelfaserriss erlitten hat und in zwei bis drei Wochen wieder einsatzfähig sein dürfte, fehlen Vize-Kapitän Benjamin Stambouli (Jochbeinfraktur) und Alessandro Schöpf (Riss des Außenbandes zuzüglich einer Kapselverletzung im linken Knie) deutlich länger. 

Domenico Tedesco

Hat einige Verletzte zu beklagen: S04-Coach Domenico Tedesco


Durch die drei Ausfälle hat sich die ohnehin schon angespannte Personalsituation weiter verschärft. Besonders in der Offensive gehen Tedesco allmählich die Alternativen aus. Mit Breel Embolo (Fußbruch), Franco Di Santo (Patellasehnenreizung) und Guido Burgstaller fallen seit geraumer Zeit drei Stürmer aus. Letztgenannter steht seit Mitte Dezember nicht zur Verfügung. Mit einer baldigen Rückkehr des Österreichers ist derzeit nicht zu rechnen. 


Eine Achillessehenreizung, die laut einem Sportbuzzer-Bericht auch für Burgstallers Leistenprobleme verantwortlich gemacht wurde, bereitet nach wie vor Probleme. Laut kicker-Informationen wird der 29-Jährige voraussichtlich noch einige Wochen fehlen. Sportvorstand Christian Heidel hält aufgrund der zahlreichen Ausfälle fieberhaft nach passenden Neuzugängen Ausschau. Bis Donnerstag 18 Uhr hat der Funktionär noch Zeit, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. 

Heidel hat ​offenbar zwei Verstärkungen für die Offensive an der Angel. Laut Informationen der Bild-Zeitung sollen sich die Königsblauen mit ​City-Talent Rabbi Matondo über einen Wechsel einig sein. Eine Verpflichtung von Nikola Kalinic (Atletico Madrid) gerät dagegen etwas ins Stocken. Nach dem Abgang von ​Naldo und dem Ausfall von Stambouli besteht zudem ​in der Innenverteidigung Handlungsbedarf