Der FC Bayern München ist in Deutschland der absolute Branchenprimus, nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. Die Münchner können mitunter die höchsten Ablösesummen stemmen und auch bei den Spielergehältern das attraktivste Paket in der Bundesliga bieten. International gesehen liegt der Rekordmeister laut dem neusten UEFA-Report im oberen Drittel und liegt unter anderem vor Paris St. Germain.


Der Verband veröffentlichte jüngst die Gehaltszahlungen des Kalenderjahres 2017. Im Bundesliga-Ranking liegt der FC Bayern München mit einer Gesamtsumme von 276 Millionen Euro wie erwartet auf dem ersten Platz, doch im internationalen Vergleich gab es einige andere Konkurrenten, die noch mehr an ihr Spielerpersonal zahlten.


So liegen die Münchner vor Paris St. Germain (272 Millionen Euro), Juventus Turin (264 Millionen Euro) und dem englischen Spitzen-Trio um den FC Chelsea (256 Millionen), den FC Liverpool (244 Millionen) und Arsenal London (234 Millionen) auf dem fünften Platz.


Übertroffen wird das Sextett nur von den beiden Manchester-Klubs United und City sowie dem FC Barcelona und Real Madrid. Dabei thronen die Madrilenen mit Gehaltszahlungen in Höhe von 406 Millionen Euro an der Spitze, während der Rivale aus Barcelona auf insgesamt 378 Millionen kommt.

FBL-ESP-REAL MADRID

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Während Manchester United (306 Millionen) und Manchester City (334 Millionen) zum Teil nicht allzu weit von den Münchnern entfernt sind, ist der Abstand zum spanischen Spitzen-Duo riesig. Auffällig ist insgesamt, dass vor allem Vereine aus der Premier League in den Top-20 vertreten sind. So werden insgesamt neun Vertreter aufgeführt, darunter auch Mittelklassevereine wie der FC Southampton oder Leicester City.


Borussia Dortmund, aktueller Spitzenreiter der Bundesliga, liegt hingegen auf dem elften Platz und zahlte im Jahr 2017 178 Millionen Euro an die Lizenzkaderspieler. Der dritte Klub im Bunde ist der VfL Wolfsburg, der mit immerhin 139 Millionen Euro den 16. Rang belegt.


Deutlich wird: Wer in seiner Laufbahn vor allem darum bemüht ist, Geld zu verdienen, sollte auf europäischer Ebene am ehesten nach England wechseln. Dennoch sind auch die Gehaltszahlungen in der Bundesliga auf einem hohen Niveau, wie der FC Bayern München zeigt - doch je nach Verein variieren die finanziellen Möglichkeiten deutlich.