​Was sich schon vor einer ​Woche abgezeichnet hat, ist nun offiziell: ​Hannover 96 hat sich von Cheftrainer Andre Breitenreiter getrennt. Dies gab der Bundesliga-Klub am Sonntagmittag offiziell bekannt. Zeitnah möchte der Verein den permanenten Nachfolger vorstellen. 


Klubchef Martin Kind und Manager Horst Heldt kamen nach langen Gesprächen am Samstagabend und am Sonntagmorgen zum Entschluss, Breitenreiter freizustellen. Gestern Abend kassierte Hannover eine 1:5-Pleite gegen Borussia Dortmund. 


"Diese Entscheidung fällt uns und mir persönlich unheimlich schwer, weil die Zusammenarbeit zwischen André und mir die komplette Zeit über extrem eng und sehr vertrauensvoll gewesen ist. Sein Name wird immer mit dem Aufstieg 2017 und dem letztlich souveränen Klassenerhalt im vergangenen Jahr verknüpft sein. Ihm und Volkan Bulut gilt unser großer Dank für die geleistete Arbeit und das gute Miteinander", sagte Heldt zur Entlassung.


Hannover 96 konnte in der bisherigen Saison nur elf Punkte einfahren und befindet sich punktgleich mit dem Tabellenletzten 1. FC Nürnberg auf dem 17. Platz. Vier Zähler trennen den letztjährigen Aufsteiger vom rettenden Ufer. Mirko Slomka, Markus Gisdol und Peter Stöger wurden zuletzt als Kandidaten auf den nun vakanten Trainerposten gehandelt.