​Für einen Punkt hat der ​FC Schalke 04 beim 2:2-Remis am Freitagabend gegen Hertha BSC viel zu viel geopfert. Wie der Verein am Tag darauf bekannt gab, haben sich drei Spieler Verletzungen zugezogen. Am allerschlimmsten hat es dabei Alessandro Schöpf getroffen.


Der österreichische Nationalspieler erlitt einen Riss des Außenbandes sowie eine Kapselverletzung im linken Knie. Eine Entscheidung bezüglich der Behandlungsmethode steht aus, der Verein geht aber schon jetzt von einer Ausfallzeit von acht bis zehn Wochen aus.


Bei Benjamin Stambouli hat sich derweil auch der Verdacht einer schweren Jochbeinfraktur bestätigt, die mit Sicherheit eine Operation erfordern wird. Stambouli soll aber schon Ende Februar wieder mit Maske einsatzfähig sein.


Zu guter Letzt gab Schalke bekannt, dass Steven Skrzybski an einem Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel laboriert und deshalb zwei Wochen ausfallen wird. Der 26-jährige Offensiv-Akteur wird somit voraussichtlich am schnellsten zurückkehren, doch besonders auf seiner Position fehlen Cheftrainer Domenico Tedesco fast alle Optionen verletzungsbedingt. 


Christian Heidel muss sich deshalb womöglich Gedanken um weitere Transfers machen. Mit dem Ausfall von Schöpf wird es nun auch auf der rechten offensiven Außenbahn eng. Viel Zeit bleibt den Knappen in diesem Transferfenster allerdings nicht mehr übrig...