Moussa Wagué wurde vom spanischen Fußballverband für vier Spiele gesperrt. Der Abwehrspieler der zweiten Mannschaft des FC Barcelona schlug im vergangenen Spiel der Segunda Division B einem Fan nahe der Seitenlinie ins Gesicht, nachdem dieser mit rassistischen Beleidigungen auf sich aufmerksam gemacht haben soll.


Dies berichtet unter anderem ESPN. Demnach habe Wagué, der im Sommer vom belgischen Erstligisten KAS Eupen zum FC Barcelona B wechselte, bei der 0:1-Niederlage bei SD Ejea in der Schlussphase den Ball für einen Einwurf holen wollen, ehe er einem Anhänger der Heimmannschaft nach "mehrfachen und wiederholten rassistischen Beleidigungen" ins Gesicht schlug. 


Die Katalanen legen offenbar keine Beschwerde nach den vermeintlichen Rassismus-Vorwürfen ein, wollen dafür allerdings wegen der Dauer der Sperre in Berufung gehen. Wagué entschuldigte sich nach der Partie für den Zwischenfall, was Ejea auch akzeptierte. Doch der Verein erklärte, man habe "zu keinem Zeitpunkt" Kenntnis von beleidigenden Bemerkungen gehabt. "Jegliche Art von Rassismus wäre sehr stark geahndet worden", erklärte der Tabellenzwölfte der dritten spanischen Liga auf Twitter.

Somit wird der 20-Jährige erneut fehlen. Wagué musste bis Anfang November auf sein Debüt warten, nachdem er aufgrund einer fehlenden Spielberechtigung sowie einer Verletzung an den Adduktoren nicht eingesetzt werden konnte. Der 13-fache Nationalspieler und WM-Teilnehmer des Senegal spielte sich schnell auf der rechten Abwehrseite fest und dürfte daher auch nach seiner abgesessenen Sperre wieder regelmäßig spielen.