​Am Freitagabend musste sich der ​FC Arsenal beim prestigeträchtigen Duell mit ​Manchester United in der vierten Runde des FA-Cups mit 1:3 geschlagen geben. Zu allem Überfluss verletzte sich dabei mit Laurent Koscielny ein weitere Verteidiger. Trainer Unai Emery ging im Anschluss von einem Kieferbruch seines Schützlings aus.


Bei einem Zweikampf mit seinem Gegenspieler Romelu Lukaku war der 33-Jähre unabsichtlich am Kopf getroffen worden. Nach einer minutenlangen Unterbrechung musste der Franzose unter dem aufmunternden Applaus des Publikums in der 64. Spielminute mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. Nach der Partie zeigt sich der Cheftrainer der Gunners äußerst besorgt und erklärte laut dem Guardian, dass der Verteidiger womöglich einen Kieferbruch erlitten habe. Zunächst solle der Abwehrrecke daher im Krankenhaus näher untersucht werden.

FBL-ENG-FACUP-ARSENAL-MAN UTD

Koscielny und Lukaku boten sich einige packende Luftkämpfe



Bestätigt sich die Diagnose, müssten die Gunners in den nächsten Wochen auf einen weiteren Führungsspieler verzichten. Zuletzt musste Arsenal bereits den Ausfall von Rechtsverteidiger ​Hector Bellerin verdauen, der mit einem Kreuzbandriss bis zum Saisonende ausfallen wird. Auch für Koscielny persönlich ist die Verletzung ein bitterer Rückschlag, schließlich kehrte der Kapitän erst im Dezember von einer monatelangen Auszeit infolge eines Achillessehnenanrisses zurück. 


Den verkorksten Abend gegen die Red Devils rundete Sokratis Papastathopoulos ab. So musste auch der ehemalige Dortmunder aufgrund einer Verletzung vorzeitig ausgewechselt werden. Der 30-Jährige hatte sich am Knöchel verletzt und wurde bereits in der 21. Spielminute durch den deutschen Nationalspieler Shkodran Mustafi ersetzt. Hinsichtlich der Verletzung des Griechen zeigt sich der Arsenal-Coach jedoch zuversichtlicher. "Sokratis hat Schmerzen am Knöchel. Ich hoffe es ist nicht so schlimm. Ich hoffe wir haben nicht zwei schwere Verletzungen zu beklagen", so der 47-jährige Spanier laut der BBC.