Mit dem ​FC Schalke 04 wurde Domenico Tedesco in der Vorsaison Vizemeister, nun versucht er, einen Absturz ins Mittelmaß zu vermeiden. Dem Sportsender Eurosport gab er nun ein Videointerview, wo er tiefe Einblicke in sein Leben als Trainer vom FC Schalke gab. Wir haben für euch die wichtigsten Antworten zusammengefasst.


Viel erlebt habe er bisher auf Schalke, führt er zu Beginn aus. Erfolge und Misserfolge lägen nahe beieinander. Schwierige Phasen müsse man aber immer meistern, schließlich sei das Traineramt ein „Traumberuf“, den er auf Schalke ausüben darf. Daher gelte es immer, den Fokus zu behalten, um alle Energie in die Anforderungen und Aufgaben eines Übungsleiters stecken zu können.


Daher bleibe auch nicht viel Zeit für die Familie, obwohl er sich als Familienmensch bezeichnet, der eher ruhig unterwegs sei. „Das ist ein Preis, den man in diesem Job eben zahlt. Das wussten ich und meine Familie von vornherein“, so Tedesco. „Wichtig ist, die Freizeit, die man dann hat, auch mit der Familie zu verbringen.“


Kraft kosten aber vor allem die englischen Wochen, führt er weiter aus. Dies seien Phasen, in denen man als Trainer eher weniger Schlaf bekomme. „Innerhalb von drei Tagen musst du Spiele verarbeiten, nachbearbeiten und vorbereiten. Wir haben aber ein sehr kompetentes Trainerteam, dementsprechend kann man die Aufgaben verteilen.“


Seine Familie ist ihm jedoch sehr wichtig, eine „Wohlfühloase“, wo er auch abschalten kann vom Fußball. „Für mich ist die Familie an erster Stelle, daher genieße ich auch jede Minute mit der Familie.“ So nehmen auch die Eltern des Übungsleiters eine nach wie vor wichtige Rolle im Leben von Tedesco ein. „Sie unterstützen mich, wo es nur geht, sie sind enorm wichtig für mich.“


Am Ende aber überwiege die Freude, den Trainerjob ausführen zu dürfen. „Es gibt Berufe, die habe ich auch kennenlernen dürfen, die auch mit sehr viel Aufwand verbunden sind.“ Als gelernter Groß- und Einzelhandelskaufmann versuchte er sich sogar an einem Studium als Wirtschaftsingenieur, welches er mit dem Bachelor abschloss und wo er ebenfalls berufstätig war. Gedanken mache er sich aber nicht mehr über seine Vergangenheit vor dem Trainerdasein.


„Am Ende zahlst du immer einen Preis, egal, was du machst, welchen Beruf du ausübst, oder was du in deiner Freizeit machst. Wichtig ist, dass du damit zufrieden bist. Und ich bin sehr glücklich, auf Schalke sein zu dürfen.“