Die Guernsey Police hat nun offiziell vermeldet, dass die Suche nach dem Flugzeug mit den an Bord befindlichen Emiliano Sala und Kapitän David Ibbotson eingestellt wird. Am Dienstag wurde bekannt gegeben, dass die Maschine um Profifußballer Sala verschwunden war. 


Der erst 28-jährige Sala wurde erst in der letzten Woche vom französischen Erstligisten FC Nantes in die ​Premier League zu Cardiff City transferiert. Für eine Ablösesumme von 17 Millionen Euro wechselte der Argentinier also nach England. Auf seinem Weg zu seinem neuen Verein, geschah das Unglück über dem Ärmelkanal. Seitdem suchten die Polizei und viele Hilfskräfte nach Überresten des Flugzeugs, doch jegliche Hoffnung scheint nun vergebens zu sein.

Die Polizei Guernsey gab nun via twitter an, dass die Suche nach Sala und Ibbotson offiziell eingestellt sei. In insgesamt 80 Stunden der Suche kam man zu keiner Entdeckung. Vor allem das raue Wetter und die fehlende Versorgung machen ein Überleben nun sehr unwahrscheinlich. "Wir haben alle uns bekannten Fakten noch einmal betrachtet, auch in dem Wissen, dass Notfallausrüstung an Bord befindlich war, doch wir haben die schwierige Entscheidung getroffen die Suche zu beenden."


Die Anteilnahme ist weltweit groß


Wenn nun also nicht plötzlich noch eine entscheidende Wendung eintritt, so ist mit dem Tod von Sala und Ibbotson zu rechnen. Schon in den letzten Tagen versammelten sich viele Fans beider Vereine, um für die Opfer zu beten. Nun wird man sich der schockierenden Wahrheit allerdings beugen müssen. 

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Auch andere Profifußballer, wie der Franzose Ben Yedder hofften auf ein Überleben. Im Ligapokal gegen den FC Barcelona widmete er sein Tor Sala. Über die sozialen Medien war auch von anderen Vereinen und Spielern viel hoffnungsvolle Anteilnahme zu vernehmen. Nun gilt es den Angehörigen viel Kraft zu wünschen. Nachrichten wie diese zeigen, dass es weit Wichtigeres gibt, als den Fußball.