​Gegensätzlicher könnte die Ausgangslage nicht sein: ​Borussia Dortmund sammelt trotz der zwischenzeitlichen Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf weiterhin fleißig Punkte und grüßt mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Bayern von der Tabellenspitze. ​Hannover 96 hingegen ist seit November sieglos, gewann ohnehin erst zwei Partien und sammelte in den vergangenen sieben Partien nur zwei Zähler. Nach dem 0:0 im Hinspiel will der ​BVB nun gegen die Niedersachsen gewinnen, doch Hannover wird sich erneut mit aller Kraft zur Wehr setzen. Im Folgenden präsentieren wir die voraussichtliche Aufstellung der Dortmunder.


Die Position zwischen den Pfosten wird von Roman Bürki besetzt. Der Schweizer steigerte seine Leistungen seit der Amtsübernahme von Lucien Favre erheblich, blieb in der Bundesliga sechs Mal ohne Gegentor und musste erst 16 Mal hinter sich greifen. Der beste Torhüter der abgelaufenen Hinrunde hat einen klaren Vorsprung auf Landsmann Marwin Hitz, der weiterhin auf der Bank Platz nehmen muss.


Schwieriger gestaltet sich die Frage in der Defensive. In der Innenverteidigung werden Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou weiterhin nicht zur Verfügung stehen, ​bei Ömer Toprak hingegen stehen die Zeichen auf Besserung. Der 29-Jährige kehrt möglicherweise in den Kader zurück, jedoch geht Favre mit seinen Rekonvaleszenten behutsam um, weshalb Julian Weigl womöglich den Vorzug im Abwehrzentrum erhält und erneut neben Abdou Diallo auflaufen wird. Auf den Außenverteidiger-Posten dürfte es hingegen keine Änderungen geben, weshalb erneut mit einem Einsatz von Achraf Hakimi und Lukasz Piszczek zu rechnen ist.


Behält der 61-Jährige das Grundgerüst seines 4-2-3-1 Systems bei, werden Axel Witsel und Thomas Delaney auf den defensiven Positionen beginnen. Die offensive Dreierreihe wird im Zentrum aller Voraussicht nach von Marco Reus besetzt, der die ganze Woche über wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Fraglich ist dagegen, wer sich auf den Flügeln durchsetzt: Mit Jadon Sancho ist erneut zu rechnen, doch Raphael Guerreiro zeigte auch am vergangenen Wochenende gute Leistungen und ist zudem der neue Standard-Spezialist. Der Portugiese liefert sich einen Dreikampf mit Christian Pulisic und Jacob Bruun Larsen - der Ausgang ist offen.


Ebenso offen ist die Besetzung in der Sturmspitze. Paco Alcácer wird weiterhin behutsam aufgebaut und erhielt in Leipzig lediglich einen Kurzeinsatz in der Schlussviertelstunde. In 13 Bundesligaspielen begann der Spanier erst fünf Mal von Anfang an, weshalb erneut damit zu rechnen ist, dass Mario Götze beginnen wird und erst im letzten Drittel der Partie für Alcácer weichen muss.


Die potentielle Aufstellung des BVB im Überblick: