Glaubt man der Hessenschau, soll sich ​Eintracht Frankfurt angeblich mit Michael Cuisance von ​Borussia Mönchengladbach beschäftigen. Am Main gab es vor kurzem mit Carlos Salcedo einen prominenten Abgang, der nun aufgefangen werden soll. Dabei soll auch der Name des Franzosen gefallen sein. Max Eberl hat bereits alle Anfragen rigoros abgeblockt.


Das Gerücht über das Eintracht-Interesse an Michael Cuisance war erst am gestrigen Mittwoch aufgetaucht, um jedoch unmittelbar alle Gerüchte und damit Halbwahrheiten im Keim zu ersticken, sah sich Borussias Manager Max Eberl nur wenige Stunden danach bereits genötigt, ein Machtwort zu sprechen. Denn der französische Youngster soll ein wenig unzufrieden sein am Niederrhein.


„Michael hat letzte Saison Außergewöhnliches geleistet, was so nicht geplant war. Er hat gedacht, es geht nur noch nach oben. Deshalb gab es einige Gespräche, in denen der Spieler unzufrieden war“, erklärte Max Eberl im Boulevardblatt Express. Daher fordert der Manager weiter: „Wir wissen, was Mika für ein großartiges Talent ist und was er für uns noch leisten kann. Trotzdem muss er sich der Konkurrenz stellen.“


Cuisance bat vor nicht allzu langer Zeit bereits um eine Leihe. In der Sport Bild wird der Youngster mit den Worten zitiert: „Die Mannschaft funktioniert sehr gut. Aber ich muss spielen, um mich zu verbessern.“ Eberl fordert, dass Cuisance sich durchbeißen muss, ähnlich wie er es auch bereits bei Granit Xhaka seinerzeit machte. Heute ist der Schweizer dem 45-Jährigen für die Hartnäckigkeit dankbar.


Fakt ist, dass Cuisance in Gladbach einen Vertrag bis 2023 hat. Darüber hinaus ist das Talent des jungen Franzosen jedem in der Vitusstadt bewusst. Nur bei einem höchst unmoralischen Angebot könnte man an der Hennes-Weisweiler-Allee ins Grübeln kommen. Zudem ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass die Fohlen einen direkten Konkurrenten um die Fleischtöpfe aufrüsten, auch ein Leihgeschäft ist daher nicht denkbar.


So wird sich Cuisance mindestens bis zum Sommer weiter durchbeißen müssen. Was danach ist, wird man sehen. Eine Leihe in die französische Heimat ist durchaus denkbar, da die Fohlen auch ohne Cuisance noch sehr gut aufgestellt wären. Die Zukunft hingegen soll er mitgestalten, so könnte sie ihm auch irgendwann am Niederrhein gehören.