Während Berichte die Runde machen, dass der türkische Fußball am Boden liegt und zwei Milliarden Euro Hilfen notwendig wären, um die Schulden der großen Vereine zu begleichen, wird weiter kräftig eingekauft. So wechselt der ehemalige TSG-Stürmer Demba Ba von Shanghai Greenland Shenhua in China zum aktuellen Spitzenreiter Basaksehir. Dort soll er Emmanuel Adebayor beerben, der wohl zu Fenerbahce geht.


Die türkische Süper Lig bekommt inzwischen ebenfalls die Auswirkungen der Finanzkrise in der Türkei zu spüren. So berichtete der Spiegel, dass den vier großen Klubs Fenerbahce, Besiktas, Galatasaray und Trabzon jeweils ein dreistelliger Millionenbetrag fehle, um ihre Schulden zu begleichen. Im Falle von Fenerbahce sollen dies gleich 344 Millionen sein. Auch die übrigen Klubs der Liga sollen knapp bei Kasse sein.


Das aber scheint die Vereine nicht davon abzuhalten, weiter kräftig Transfers abzuwickeln. Wie transfermarkt.de am heutigen Dienstag berichtete, soll der aktuelle Tabellenführer der Süper Lig Basaksehir nach dem Brasilianer Robinho und dem ehemaligen Bundesligaspieler Serdar Tasci einen weiteren Wechsel unter Dach und Fach gebracht haben. So soll der ehemalige Bundesligastürmer Demba Ba, der einst bei der ​TSG Hoffenheim spielte, von seinem jetzigen chinesischen Arbeitgeber Shanghai Greenland Shenhua in die Türkei zu Basaksehir wechseln.

Dort wiederum will man auf den Abgang eines anderen Altstars reagieren. Denn wie türkische Medien berichten, soll Emmanuel Adebayor kurz vor einem Wechsel zu Ligakonkurrent Fenerbahce stehen. Warum der inzwischen 34 Jahre alte Stürmer aus Togo allerdings vom Spitzenreiter zu einem Team wechselt, welches gegen den Abstieg kämpft, bleibt ein Rätsel. Für Basaksehir absolvierte Adebayor in dieser Saison 17 Pflichtspiele, in denen ihm drei Treffer und zwei Assists gelangen.


Für Ba ist es bereits das vierte Engagement in der Türkei. Zuvor war er schon zweimal bei Besiktas angestellt, im letzten Jahr war er zeitweise für Göztepe aktiv, nun könnte die Rückkehr in die Süper Lig zu Basaksehir erfolgen.