Die internationale Top-11 des Wochenendes

Diese Spieler aus den europäischen Top-Ligen haben am Wochenende besonders überzeugt. Mit dabei sind auch vier Profis aus der Bundesliga

1. Torwart: Roman Bürki (Borussia Dortmund)

Dortmunds Torwart Roman Bürki sicherte seiner Mannschaft den Sieg: Gleich mehrmals bewahrte der Schweizer den BVB vor dem Ausgleich. Stark reagierte Bürki gegen Sabitzers Lupfer, hervorragend dann seine Fußabwehr erneut gegen Sabitzer und den Schuss von Werner in der Schlussphase. 


An gleicher Stelle hätte mit Landsmann Yann Sommer genauso gut ein weiterer Schweizer Keeper aus der Bundesliga stehen können. Sommer blieb in Leverkusen bereits zum achten Mal ohne Gegentreffer und ist unter den Nominierten zum Spieler des 18. Spieltages. 

2. Verteidigung: Daniel Caligiuri (FC Schalke)

Beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg hieß der Matchwinner: Daniel Caligiuri. Einer, der normalerweise nicht so sehr im Fokus steht. Zum Rückrundenauftakt erzielte der 29-Jährige beide Schalke-Tore. In der achten Minute verwandelte er eiskalt vom Punkt. Technisch anspruchsvoll gelang ihm der Treffer zum 2:1-Endstand. Zudem ackerte unermüdlich auf seiner rechten Seite. 

3. Verteidigung: Laurent Koscielny (FC Arsenal)

Erst Mitte Dezember hat der 33-jährige Laurent Koscielny nach einem langwierigen Achillessehnenriss sein Comeback gegeben. Inzwischen ist der Franzose wieder fester Bestandteil der Stammelf und trägt die Kapitänsbinde. Beim 2:0-Sieg über Chelsea stand er in der Verteidigung sicher, im Angriff besorgte er in der 39. Minute das zweite Tor.

4. Verteidigung: Fabian Schär (Newcastle United)

22 Jahre war es keinem Verteidiger von Newcastle United gelungen, einen Doppelpack in einer Premier-League-Partie zu erzielen. Fabian Schär beendete am Samstag diese Serie. Beim 3:0-Sieg gegen Cardiff City erzielte er nach einem tollen Solo das 1:0, den zweiten Treffer ließ der Ex-Hoffenheimer nach einer Ecke folgen.

5. Verteidigung: Niklas Süle (Bayern München)

Gegen seinen Ex-Klub TSG 1899 Hoffenheim zeigte Bayern Münchens Innenverteidiger Niklas Süle einmal mehr eine reife Vorstellung: Mit einer erstaunlichen Abgeklärtheit war er immer da, wenn es einmal gefährlich wurde. Im Laufduell war der schnelle Süle nicht zu bezwingen. Obendrein fanden 96 Prozent seiner Pässe den Mitspieler.

6. Mittelfeld: Axel Witsel (Borussia Dortmund)

Der Belgier stellte die Weichen für den BVB frühzeitig auf Sieg, als er den Ball nach einer Ecke ansatzlos unter die Latte hämmerte. Im Spiel nach vorne war der Belgier Dreh- und Angelpunkt. Er kam auf die meisten Ballkontakte, und führte die meisten Zweikämpfe. Seine Passquote war mit 92 Prozent zum wiederholten Male exzellent. 

7. Mittelfeld: Diogo Jota (Wolverhampton Wanderers)

Diogo Jota von den Wolverhampton Wanderers hätte noch viel mehr Tore machen können am Samstagmittag gegen Leicester City, da der Portugiese einige Chancen ausließ. Er beließ es bei drei Treffern, und sorgte damit für den knappen 4:3-Erfolg über die Foxes. 

8. Mittelfeld: James Ward Prowse (FC Southampton)

Unter Trainer Ralph Hasenhüttl scheint James Ward Prowse endlich aufzublühen. Der 24-Jährige soll bei den Saints eine Führungsrolle übernehmen. Im Mittelfeld zog Ward-Prowse beim 2:1-Sieg gegen Everton die Fäden, und schoss das 1:0. Bereits eine Woche zuvor hatte der einmalige englische Nationalspieler ein Tor gegen Leicester gemacht.

9. Sturm: Duvan Zapata (Atalanta Bergamo)

Einen solchen Tag wird Duvan Zapata vielleicht nie mehr erleben. Bei Bergamos 5:0-Sieg gegen Frosinone schrieb Zapata vier Tore in die Statistikbücher. Als erster Atalanta-Spieler seit 1952 erzielte der 27-Jährige in einem Serie-A-Spiel vier Tore. In der gesamten Saison hat der Stürmer aus Kolumbien bereits 14 Treffer verzeichnet.

10. Sturm: Jorge Molina (FC Getafe)

Jorge Molina, Getafes 36 Jahre alter Kapitän, ist einer der wenigen Profis, die im Alter besser werden. Der Mittelstürmer kommt aktuell auf acht Saisontore. Am Wochenende traf Molina doppelt beim 4:0 gegen Deportivo Alaves. Als Überraschungsteam steht der Madrider Vorstadtklub aus Getafe auf Platz sechs in La Liga.

11. Sturm: Fabio Quagliarella (Sampdoria)

35 Jahre alt - und kein bisschen schlechter geworden. Ganz im Gegenteil: Fabio Quagliarella hat einen Lauf, der fast schon unheimlich ist. In den vergangenen zehn Serie-A-Spielen erzielte er mindestens ein Tor. Gegen den AC Florenz sogar zwei - dennoch reichte es nicht zu einem Sieg. Die beiden Teams trennten sich 3:3. Sollte Quagliarella am kommenden Wochenende gegen Udinese treffen, würde er mit Gabriel Batistuta gleichziehen, der in der Saison 1994/1995 in elf aufeinanderfolgenden Spielen knipste.