Der ​FC Schalke 04 hat seine guten Neujahrsvorsätze (bislang) in die Tat umsetzen können: Gegen den VfL Wolfsburg feierten die Knappen am Sonntag einen 2:1-Heimsieg. Im Anschluss an die Partie war die Stimmung im Lager der Königsblauen jedoch getrübt - auch weil Manager Christian Heidel über seine Zukunft sprach.

So hatten sie sich den Rückrundenauftakt vorgestellt: Nach der enttäuschenden ersten Saisonhälfte startete der FC Schalke mit einem 2:1-Erfolg gegen Wolfsburg in das Fußballjahr 2019. Die schlechten Ergebnisse aus der Hinserie waren damit jedoch nicht vergessen.

Christian Heidel

Besitzt auf Schalke noch einen Vertrag bis Mitte 2020: Manager Christian Heidel.


„Die Talsohle kotzt mich am meisten an“, ärgerte sich S04-Manager Christian Heidel in der Mixed Zone nach der Partie. Hintergrund für die direkte Wortwahl des 55-Jährigen war ein Bericht der Bild am Sonntag, aus dem hervorging, eine Verlängerung von Heidels Vertrag auf Schalke sei „Stand heute ausgeschlossen“.

„Ich kann nicht verhindern, was geschrieben wird. Zu meinem Verhältnis zu Clemens Tönnies kann ich nur sagen, dass es sehr, sehr freundschaftlich ist. Offener, wie wir zwei reden, geht es nicht“, betonte der gebürtige Mainzer und ergänzte: „Zu unterstellen, dass er sauer ist, ist komplett an den Haaren herbeigezogen. Zwischen uns wird niemals ein Problem auftreten.“

„Noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich am 1. Juli 2020 mache“

Wie steht es demnach um eine Ausdehnung von Heidels Arbeitspapier? Darüber gesprochen haben der Aufsichtsratsvorsitzende und der Manager offenbar noch nicht. Für Heidel scheint aber auch das nicht zum Problem zu werden: „Zu der Gattung gehöre ich überhaupt nicht. Ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich am 1. Juli 2020 mache. Da gehöre ich zu einer anderen Partei.“

Ob er also nach besagtem Datum noch für Königsblau arbeiten darf, steht damit wohl auch nach seinem Wissensstand in den Sternen…