Julian Weigl steht beim ​BVB zwischen Tür und Angel. Der Mittelfeldspieler wird von PSG und Ex-Coach Thomas Tuchel gejagt, der BVB würde das Juwel aber gerne halten. Nun stellte Sportdirektor Michael Zorc unmissverständlich klar: Weigl bleibt beim BVB - zumindest vorerst.


Eigentlich ist Julian Weigls Wohnzimmer das zentrale Mittelfeld, in dem er als Ballverteiler und Passmaschine residiert. Dort gibt es in dieser Saison aber kein Vorbeikommen an Axel Witsel und Thomas Delaney. ​Gegen RB Leipzig musste Weigl als Aushilfsinnenverteidiger neben Abdou Diallo ran und wusste zu überzeugen. Nicht nur deswegen schloss Michael Zorc einen Wechsel seines Schützlings noch im Januar aus.


"Der bleibt in Dortmund“, stellte Zorc im ZDF-Sportstudio unmissverständlich klar. Gegen Leipzig attestierte ihm Zorc eine „blitzsaubere Leistung, gerade wenn man bedenkt, dass er fast sein ganzes Leben im Mittelfeld gespielt hat.“ Weigl vertrat neben Diallo die verletzten Akanji, Toprak und Zagadou. "Er spielt sehr clever, hat ein gutes Gefühl für die Räume", kommentierte Cheftrainer Lucien Favre Weigls einwandfreie Leistung.

Michael Zorc

Schließt einen Wechsel von Julian Weigl im Winter aus: BVB-Sportdirektor Michael Zorc



In die gleiche Kerbe schlug auch Torwart Roman Bürki: „Er ist vielleicht nicht der Schnellste, aber er hat ein sehr gutes Auge, erkennt Situationen sehr gut.“ Unter Thomas Tuchel spielte Weigl beim BVB - eben aufgrund seiner Cleverness und Passsicherheit - noch eine zentrale Rolle. Sein ehemaliger Coach beißt beim BVB allerdings auf Granit. Weigl bleibt, wo er ist.


Zorcs Entscheidung ist allerdings nicht endgültig. Weigls Vertrag in Dortmund läuft im Sommer 2021 aus, der Mittelfeldspieler wird sich genau überlegen, wie seine Aussichten beim BVB auf Spielzeit sind.