Adrien Rabiot hat offenbar noch immer keine Entscheidung darüber getroffen, welchem Verein er sich nach seinem Vertragsende bei Paris St. Germain anschließen will. Lange galt der FC Barcelona als Favorit, doch wie die Mundo Deportivo nun berichtet, nehmen die Katalanen schon in wenigen Tagen möglicherweise Abstand von einem Transfer. 


Barça hatte es in den vergangenen Monaten auf dem Transfermarkt nicht immer leicht. Stürmer Antoine Griezmann wurde über Monate mit einem Wechsel zum aktuellen Tabellenführer der Primera Division in Verbindung gebracht, entschied sich jedoch schlussendlich für einen Verbleib bei Atlético Madrid. Auch im Rennen um Frenkie De Jong sieht sich der Verein aufgrund des Interesses vieler Vereine einigen Komplikationen ausgesetzt - obwohl zuletzt darüber berichtet wurde, ​​dass sich das Juwel von Ajax Amsterdam für einen Wechsel nach Barcelona entschieden haben soll.


Adrien Rabiot hingegen lässt sich in der Frage, wo er seine Zelte aufschlagen wird, noch etwas Zeit. Der französische Mittelfeldspieler wird von vielen Vereinen umworben, darunter auch vom ​FC Bayern München oder dem ​FC Chelsea


Ähnlich wie im Fall de Jong wurde bereits vor zwei Wochen über eine ​Einigung des 23-Jährigen mit den Katalanen berichtet, doch davon sei man derzeit noch entfernt. Stattdessen sollen die Verantwortlichen darüber nachdenken, sich sogar aus dem Poker um Rabiot zurückzuziehen.

Wie die Mundo Deportivo berichtet, verliere Barça nach und nach die Geduld. Statt sich bereits über einen Transfer einig zu sein, führe Rabiots Beraterin und Mutter Véronique Gespräche mit zahlreichen Top-Klubs, um schlussendlich das bestmögliche Angebot für ihren Sohn herauszuschlagen. 


Von diesem Verhalten seien die Verantwortlichen wenig angetan, weshalb man dem Spieler ein Ultimatum gestellt haben soll: Entweder, Rabiot werde in der kommenden Woche Nägel mit Köpfen machen und beim FC Barcelona unterschreiben, oder man werde Abstand von einer Verpflichtung nehmen.


Dass Rabiot zur ersten Mannschaft des französischen Spitzenreiters zurückkehren wird, scheint derweil endgültig ausgeschlossen. Wie ​Spox berichtet, trainierte der 23-Jährige am Freitag bei der Reserve. "Es ist eine Entscheidung des Vereins, die ich respektiere", so Trainer Thomas Tuchel, der kürzlich betonte, nur ungerne auf seinen Stammspieler verzichten zu wollen.