​​Hertha BSC schloss die Hinrunde auf dem achten Tabellenplatz ab und hat die europäischen Plätze noch immer fest im Blick. Kapitän ​Vedad Ibisevic war dabei unter Trainer ​Pal Dardai absolut gesetzt. Trotz seines reifen Alters von 34 Jahren denkt der Bosnier daher aktuell über eine weitere Vertragsverlängerung beim Hauptstadtklub nach.


Der Mittelstürmer war im Sommer 2016 vom VfB Stuttgart zur Hertha gewechselt und machte sich auch bei den Berlinern schnell einen Namen. Dabei ist der Altmeister zwar nicht mehr der Schnellste und war ohnehin noch nie für besondere Kabinettstücke bekannt, seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse ist aber weiterhin gefragt. So kam er in der Hinrunde in jedem Ligaspiel der Herthaner zum Einsatz und war dabei immerhin an sieben Treffern direkt beteiligt.

Vedad Ibisevic

In der Bundesliga gelangen Vedad Ibisevic insgesamt bereits 116 Treffer



Da der Vertrag des Routiniers nach dieser Saison ausläuft, gilt es nun die Weichen für die Zukunft zu stellen. Gegenüber der BILD erklärte der 83-fache bosnische Nationalspieler jetzt, dass er sich einen Verbleib in der Hauptstadt durchaus vorstellen könnte. "Ich fühle mich in Berlin wohl, meine Familie fühlt sich wohl. Die nächsten Jahre kann ich mir vorstellen, in Berlin zu bleiben", so der Rechtsfuß. Der mit allen Wassern gewaschene Profi zeigte sich dabei ganz gelassen und verriet, dass sich sein Berater in Bälde mit Manager Michael Preetz unterhalten werde. "Wie weit diese Gespräche bereits sind, weiß ich nicht. Es wird demnächst eine Entscheidung geben", so der weiterhin ehrgeizige Angreifer.


Gedanken über ein Karriereende habe er sich daher noch keine gemacht. "Ich kann alles noch machen, was ich bis jetzt gemacht habe – ich muss nur danach etwas länger schlafen", so der Spielführer der Berliner scherzhaft. Auch ein Wechsel in die MLS reizt den Offensivspieler im Herbst seiner Karriere aktuell herzlich wenig. "Es muss nicht passieren. Wenn ich irgendwann meine Karriere beende und nicht in der MLS gespielt habe, werde ich nicht traurig sein", so Ibisevic. Vielmehr wolle er sich nun auf die Aufgaben bei der Hertha konzentrieren und nach den schwachen Eindrücken beim Telekom Cup einen starken Rückrundenstart gegen den 1. FC Nürnberg hinlegen.


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