​​Julian Weigl spielte beim Siegeszug von ​Borussia Dortmund in der Hinrunde nur eine untergeordnete Rolle. Hartnäckig halten sich daher bereits seit Wochen Gerüchte, die von einem baldigen Abgang des Mittelfeldspielers ausgehen. Laut Le Parisien haben die Verantwortlichen der Borussen mittlerweile ein Einsehen und lehnen einen Winterverkauf nicht mehr kategorisch ab.


Dem Bericht zufolge fordern die Schwarz-Gelben 25 Millionen Euro Ablöse. Dabei soll mit Paris Saint-Germain bereits längst ein zahlungskräftiger Interessent gefunden worden sein. Bereits seit geraumer Zeit baggert PSG-Trainer ​Thomas Tuchel an dem unzufriedenen Sechser des BVB. 


Für das Duo wäre es bereits die zweite Zusammenarbeit, hatte der gewiefte Taktiker in seiner Amtszeit in Dortmund doch den deutschen Nationalspieler einst zu einem international gefragten Star geformt.

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Thomas Tuchel will Julian Weigl unbedingt nach Paris lotsen


Das angebliche Umdenken in der Führungsspitze des BVB käme für viele Beobachter jedoch ziemlich überraschend. Schließlich hatte Sportdirektor Michael Zorc zuletzt keine Gelegenheit ausgelassen, um zu betonen, dass man mindestens noch bis zum Saisonende mit dem 23-Jährigen plane. Dabei wird der fünffache Nationalspieler bereits am Wochenende beim Rückrundenauftakt gegen RB Leipzig in der Startelf erwartet. Jedoch kommt er voraussichtlich jedoch nicht auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, sondern muss in der Innenverteidigung aushelfen.


Mit Manuel Akanj, Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak fallen nämlich aktuell drei gelernte Innenverteidiger verletzungsbedingt aus. Zumindest der junge Franzose wird in Bälde jedoch wieder im Kader erwartet. Darüberhinaus konnten die Schwarz-Gelben zuletzt mit Leonardo Balerdi einen weiteren Verteidiger verpflichten. Problem nur, dass der Youngster wohl erst in drei Wochen zum Team stoßen wird. Ob die Dortmunder daher im Kampf um die deutsche Meisterschaft tatsächlich das Risiko eingehen werden, auf die Dienste von Weigl zu verzichten, darf trotz des Berichts weiterhin bezweifelt werden.


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