​In ​Dortmund ist die Euphorie groß. Endlich spielt man wieder fantastischen Fußball mit einem sehr guten Kader. Nun ist sogar die Meisterschaft möglich. Doch der BVB plant den Angriff auf die ​Bayern nicht nur in diesem Jahr. Intern hat man sich jetzt auf Transferstopp für den Rekordmeister geeinigt.


Die Dortmunder sind sich einig. Man will dem FC Bayern München dauerhaft die Stirn bieten. Dies hat man auch schon in der Vergangenheit versucht, doch der BVB traf nun eine Entscheidung, die vielleicht einen größeren Einfluss auf das Meisterrennen nimmt, als man denkt. Die Bild berichtet nämlich von einem Verbot für Dortmund-Stars, den BVB in Richtung München zu verlassen.


Nachdem sich der US-Amerikaner Christian Pulisic dazu äußerte, seinen im Sommer 2020 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, war klar, was das heißt. Pulisic suchte neue Herausforderungen und wollte den BVB verlassen. In der Chefetage war man mit dieser Entscheidung einverstanden, doch eines wollten sie in jedem Fall verhindern: Pulisic darf den Verein verlassen, sich jedoch nicht den Bayern aus München anschließen.

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Vor Jahren liefen Hummels und Lewandowski noch gemeinsam für Dortmund auf



Damit will man verhindern, was schon häufiger in den letzten Jahren vorkam. Spieler, die bei den Dortmundern für Furore gesorgt haben und sie zuletzt auch 2012 zur Meisterschaft führten, wechselten den Verein in Richtung München. Diese Spieler sind uns auch heute noch wohl bekannt. Egal ob Dauer-Torschützenkönig Lewandowski, oder Nationalspieler Mats Hummels, sowie der damals in Bestform befindliche Mario Götze. All diese Spieler wechselten ligaintern und verhalfen danach den Bayern zum Erfolg. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.


Angriff auf die Bayern auch durch eigene Transfers


In Sachen Kaderplanung ist es bei der Borussia trotzdem nicht ruhig geworden.​ Wie mehrere Medien berichten berichten, befindet sich der BVB vor allem in der Offensive noch auf der Suche nach einer echten Verstärkung. Der konkreteste Kandidat scheint der ​Gladbacher Thorgan Hazard zu sein. Zum einen soll er in die Fußstapfen des verkauften Pulisic treten, zum anderen steht er immer noch in sehr gutem Kontakt zu seinem Ex-Coach Lucien Favre. 


Zur Strategie des BVB zählt allerdings auch, dass man versuchen will, die eigenen Talente und Topstars zu halten, um den Bayern nun konstant Paroli bieten zu können. Hier handelt es sich vor allem um den Youngster Jadon Sancho. Der Engländer spielt bei Dortmund eine überaus starke Saison und ist bei viele europäischen Vereinen heiß begehrt. 

Da sein Vertrag allerdings noch bis 2022 läuft, stehen die Chancen auf einen Verbleib sehr gut. Auch wenn dem BVB ein Angebot vorliegen sollte, dürfte er nicht weniger Ablöse einbringen, als der Rekord-Verkauf Ousmane Dembélé. Bei 145 Millionen Euro werden nicht mehr viele Teams bereit sein, Sancho zu verpflichten. Somit würde der Plan des BVB aufgehen. 


Mit dieser Transferstrategie plant Dortmund also den Angriff auf die Bayern und das nicht nur in dieser Saison. Das verspricht somit wieder Spannung in der Bundesliga und auch international könnte der BVB vielleicht ganz oben anklopfen.