​Mit dem ​FC Liverpool steuert Erfolgstrainer ​Jürgen Klopp derzeit auf den Meistertitel in der Premier League zu. Zuvor hatte sich der Deutsche bereits bei ​Borussia Dortmund unsterblich gemacht. In einem Interview offenbarte der Cheftrainer nun, dass er dabei um ein Haar bereits bei den Borussen mit seinem aktuellen Superstar Sadio Mane zusammengearbeitet hätte.


Seit Oktober 2015 ist der ehemalige BVB-Coach für die Reds aktiv und führte den englischen Traditionsverein im vergangenen Jahr bis ins Finale der Champions League. Im Juni 2016 konnte er zuvor mit Sadio Mane einen wichtigen Schlüsselspieler verpflichten. Der Senegalese bildet gemeinsam mit Mohammed Salah und Roberto Firmino ein gefürchtetes Offensivtrio und war auch in dieser Saison bereits an zwölf Toren des Tabellenführers beteiligt.

Jurgen Klopp,Sadio Mane

Jürgen Klopp hält große Stücke auf seinen Angreifer Sadio Mane


Wie Klopp nun in einem Gespräch mit dem Liverpool Echo verriet, wäre der heute 26-Jährige bereits vor Jahren beinahe in der Bundesliga gelandet. "Ich habe in meinem Leben einige Fehler gemacht und einer der größten davon war es, Sadio nicht nach Dortmund zu holen", so der Taktikfuchs. Dabei erklärte der Fußballfachmann, dass der Offensivspieler im Jahre 2014 auch dem BVB angeboten wurde. Bereits damals zeigte der Linksaußen bei Red Bull Salzburg gute Ansätze und spielte sich so in den Fokus von einigen internationalen Spitzenklubs.


"Wir trafen uns in einem Büro und unterhielten uns. Danach war ich nicht überzeugt und das war wirklich meine Schuld", so der gebürtige Stuttgarter. Anstatt ins Ruhrgebiet zu wechseln, heuerte das hoch veranlagte Talent beim FC Southampton an und erarbeite sich auf der Insel schnell einen exzellenten Ruf. Auch 'The Normal One' gerät beim Gedanken an seinen Spieler regelrecht ins Schwärmen und ist heilfroh, dass sie mittlerweile seit Jahren zusammenarbeiten können. "Er ist ein außergewöhnlicher Junge und das Leben hat mir eine zweite Chance gegeben, mit ihm zu arbeiten. Hoffentlich können wir es beide nutzen", so der Übungsleiter der Reds.