Die Winter-Trainingslager neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu, schließlich geht in der kommenden Woche bereits der Spielbetrieb in der Bundesliga wieder los. Borussia Dortmund kann dabei auf positive Tage im spanischen Marbella zurückblicken. Ein Sonderlob erhielt dabei Nachwuchsspieler Tobias Raschl, den Sportdirektor Michael Zorc weiterhin beobachten will. 


Trainer Lucien Favre sprach auf der ​vereinseigenen Website des BVB von "intensiven Einheiten", die für seine Schützlinge auf dem Plan standen. Im sonnigen Marbella bereitete sich der Herbstmeister auf die anstehende Rückrunde vor, für welche man sich nach der herausragenden ersten Halbserie eine sehr gute Ausgangslage verschafft hat.


Doch es lief nicht alles optimal. Zu Beginn konnten ​einige Akteure nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, was sich in Teilen wie ein roter Faden durch die vergangenen Tage zog. Schmerzlich fehlt vor allem ​Kapitän Marco Reus, dessen Einsatz bei RB Leipzig am kommenden Wochenende noch ungewiss ist. 


"Nicht so schön war, dass der ein oder andere Spieler nicht die vollen Umfänge trainieren konnte. Dazu die Erkrankung von Marco Reus, die einige Tage angedauert hat", lautete der einzige Negativpunkt von Sportdirektor Michael Zorc.

Marco Reus

  Der drohende Ausfall von Marco Reus bereitet den Verantwortlichen von Borussia Dortmund ein paar Sorgen


Ansonsten blieb der 56-Jährige positiv, auch in Bezug auf die mitgereisten Nachwuchsspieler. Neben Amos Pieper und Julian Schwermann (beide U23) durfte auch U19-Spieler Tobias Raschl mit den Profis trainieren. Der 18-Jährige defensive Mittelfeldspieler ist Mannschaftskapitän, Stammspieler und Leistungsträger, fehlte allerdings einige Wochen aufgrund eines Außenbandanrisses im Sprunggelenk.


"Er ist ein interessanter Junge, den wir auch weiter im Auge behalten werden", so Zorc, dem auch das Interesse anderer Klubs nicht verborgen ist. Im Oktober berichtete die Bild von einer geplanten Rückhol-Aktion seitens Borussia Mönchengladbach. Für die 'Fohlen' spielte Raschl von 2011 bis 2013, ehe er über Fortuna Düsseldorf beim BVB landete. Ein Transfer scheint allerdings nicht in Frage zu kommen, viel mehr soll sich das Talent weiterhin in Schwarz-Gelb entwickeln.