Auch die ​Gladbacher Borussia hat nun ihre eigene E-Sports-Abteilung und stellt in Zukunft ein eigenes Team für den Fußballklassiker FIFA. Vier Spieler werden in Zukunft das B vom Niederrhein auf der Brust tragen, los geht es bereits in der kommenden Woche, wenn Club Championship der Virtuellen Bundesliga startet.


Immer mehr Bundesligaklubs steigen in E-Sports ein, nun folgt auch Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen haben auf ihrer Internetseite bekanntgegeben, in Zukunft ebenfalls ein eigenes Team beim Fußballkonsolenklassiker FIFA stellen zu wollen. So gehen Michael Gherman alias „X Phenomeno X“ (Xbox), Georgios Papatolis alias „Georgios7“, Yannick Reiners alias „Jeff95“ und Stefan Beer alias „Topik“ (Playstation) auf virtuelle Torejagd für den VfL.


Mit Gherman und Papatolis konnte man bereits die beiden Spieler halten, die im letzten Jahr schon für die Borussia am Pad aktiv waren, mit Reiners und dem Schweizer Beer konnte man zwei weitere Talente dazugewinnen. Geschäftsführer Stephan Schippers erklärt dazu auf der Internetseite der Fohlen: „Wir haben die Entwicklung im E-Sports über mehrere Jahre intensiv beobachtet, uns Informationen eingeholt und nicht zuletzt im vergangenen Jahr durch die erstmalige Teilnahme an einem professionellen Wettbewerb wertvolle Erfahrungen gesammelt, die uns schließlich dazu veranlasst haben, nach intensiver Planung und Vorarbeit nun den Einstieg in dieses zukunftsträchtige Thema zu wagen.“

Möglich machte dies alles der Vermarkter King eSports aus Dinslaken. Der neue Abteilungsleiter Digitale Entwicklung für den Bereich E-Sports bei den Fohlen Andreas Cüppers erklärte dazu: „Wir sind zuversichtlich, dass wir das Ziel erreichen, mit dem Engagement im E-Sports neue Zielgruppen anzusprechen und durch ein authentisches Auftreten, das zur Philosophie des Vereins passt, für Borussia zu begeistern. Bei der Wahl der Spieler haben wir zum Beispiel auf eine bereits bestehende Verbindung zum Verein geachtet und setzen zugleich auf hoffnungsvolle Talente, bei denen wir davon überzeugt sind, dass sie sich mit unserer Unterstützung kontinuierlich verbessern und weiterentwickeln können.“