Lange schien die Situation um Patrick Herrmann bei ​Borussia Mönchengladbach ungeklärt. Unter Dieter Hecking zur Teilzeitkraft degradiert, meldete sich die Konkurrenz aus Stuttgart, um einen möglichen Transfer mit Herrmann abzuschließen. Nun ist klar, Flaco bleibt in Gladbach.


Der ​VfB Stuttgart hätte Patrick Herrmann gerne verpflichtet, vielleicht auch nur ausgeliehen. Doch aus einem solchen Geschäft wird nichts. Wie die Rheinische Post berichtet, ist die Entscheidung im Trainingslager der Borussia in Jerez gefallen. Herrmann bleibt Borusse!

„Patrick bleibt. Für einen Transfer wäre es jetzt, wo bald die Rückrunde startet, zu spät. Außerdem haben wir mit Ibrahima Traoré und Fabian Johnson zwei Spieler auf der Außenbahn, die leicht angeschlagen sind“, so Sportdirektor Max Eberl in der RP.


Ferner sei die Entscheidung für Herrmann aber nicht wegen der angeschlagenen Kollegen gefallen, sondern weil der Ur-Borusse, der in seiner gesamten Profikarriere für keinen anderen Verein gespielt hat, auch im Trainingslager in Jerez wieder gute Leistungen gezeigt und sich entsprechend angeboten hat. Für ihn wird es in den kommenden Monaten dann auch wieder um einen neuen Vertrag gehen.


Denn die letzte Verlängerung von 2015 läuft im kommenden Sommer aus. Herrmann, der seit 2010 bei den Profis spielt und zuvor schon zwei Jahre in der Jugend in Gladbach kickte, wird sich sicher im Frühjahr mit Eberl zusammensetzen und dann wird es ähnlich unaufgeregt zu einer Lösung kommen, wie man das inzwischen vom Sportdirektor gewohnt ist.


In dieser Saison kam Herrmann bislang in neun Bundesligapartien und zwei DFB-Pokalspielen zum Einsatz. In der Liga konnte er zwei Tore und zwei Vorlagen zum Höhenflug beisteuern. Dabei waren seine Auftritte meist Einwechslungen, in denen er trotz weniger Minuten meist überzeugen konnte. Ob das für einen neuen Kontrakt reicht, wird man im Frühjahr erfahren.