Hannover: Diese Baustellen muss Heldt im Winter-Transferfenster noch beheben

Hannover 96 überwintert nach einer schwachen Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mit Kevin Akpoguma und Nicolai Müller konnte Manager Horst Heldt bislang im Januar zwei Neuzugänge präsentieren. Nicht nur Trainer Andre Breitenreiter sieht beim Kader der Niedersachsen aber weiterhin Optimierungsbedarf.

1. Neuer zentraler Mittelfeldspieler: Bryan Dabo im Fokus

In der Hinrunde konnten die Hannoveraner nur selten für eine Übergewicht in der Mittelfeldzentrale sorgen. Die Niedersachsen schauen sich daher nach einer Verstärkung für die Schaltzentrale um. Dabei wird seit Tagen Bryan Dabo vom AC Florenz heiß gehandelt. Der 26-Jährige kommt bei der Fiorentina nur selten zum Einsatz und mittlerweile hat auch 96-Präsident Martin Kind bestätigt, dass Hannover interessiert ist.

2. Breitenreiter hofft auf weiteren Flügelspieler

Eigentlich befinden sich im Kader von Hannover 96 einige ausgewiesene Spezialisten für die Außenbahnen. Das große Problem der Niedersachsen ist jedoch, das aktuell mit Edgar Prib, Linton Maina und Noah Sarenren Bazee gleich drei Profis verletzt ausfallen. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Ihlas Bebou bei seinem Comeback im Trainingslager.


Sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Seite beseht somit Handlungsbedarf, auch wenn mit Nicolai Müller zumindest ein Neuzugang für diese Positionen bereits vorgestellt werden konnte.

3. Weiterer Mittelstürmer wünschenswert

In der Hinrunde brachte das Team von Trainer Andre Breitenreiter gerade einmal 17 Treffer zustande. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Niclas Füllkrug der wohl gefährlichste Stürmer und wird bis zum Saisonende ausfallen. Takuma Asano wird immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und Genki Haraguchi weilt beim Asien-Cup. Einzig auf Bobby Wood und den noch sehr unerfahrenen Hendrik Weydant zu setzen, bezeichnen viele Beobachter daher als Himmelsfahrtskommando.

4. Mannschaftliche Geschlossenheit wiederherstellen

Zuletzte herrschte bei den Niedersachsen wieder jede Menge Unruhe. Dabei rasselten der Cheftrainer und Klub-Boss Martin Kind immer wieder aneinander. Auch in dieser Causa ist daher Horst Heldt gefordert und sollte die Wogen schnellstmöglich glätten. Denn wenn der Haussegen schief hängt, bringen selbst die besten Verstärkungen herzlich wenig.