​Der ​FC Schalke 04 blieb in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurück. Nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison finden sich die Königsblauen derzeit im unteren Tabellendrittel wieder. Mittelstürmer Mark Uth hat die Qualifikation für das internationale Geschäft allerdings noch nicht abgeschrieben.


Im vergangenen Sommer wechselte Uth ablösefrei von der ​TSG 1899 Hoffenheim nach Gelsenkirchen. Während sein Ex-Verein gute Chancen auf einen internationalen Startplatz hat, droht dem FC Schalke 04 Abstiegskampf. Vier Punkte beträgt aktuell der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Seinen Wechsel zu den Königsblauen bereut der gebürtige Kölner allerdings nicht. 


"Mit dem Wechsel habe ich alles richtig gemacht", betonte der 27-Jährige am Rande des ​Trainingslagers in Benidorm in einem Interview mit RevierSport. Beide Seiten hatten sich vom Transfer jedoch sicherlich etwas mehr erhofft. Uth, der in der vergangenen Saison noch 17 Treffer erzielt und neun weitere vorbereitet hatte, war in 17 Pflichtspielen für die Knappen lediglich an vier Treffern (zwei Tore/zwei Vorlagen) direkt beteiligt. 

Nachdem die Formkurve beim Ex-Hoffenheimer langsam nach oben gezeigt hatte, zog er sich Mitte November​ eine Muskelverletzung zu, die das Hinrunden-Aus bedeutete. "Dass man zwischenzeitlich mal ausfällt, gehört leider zum Fußball dazu. Dann muss man hart arbeiten, um wieder zurückzukommen", sagte der 27-Jährige. 


In der Rückrunde will der Neuzugang wieder angreifen und noch einige Treffer erzielen. "In meiner ersten Bundesligasaison habe ich acht Stück gemacht. In meiner zweiten Spielzeit sind mir sieben Tore gelungen. Ich möchte nicht unter dieser Quote bleiben", betonte Uth, der im Oktober sein Debüt für die Nationalmannschaft feierte. 

Mark Uth

Schuftet im Trainingslager für sein Comeback: Mark Uth


In den kommenden Wochen "gilt es erstmal, da unten raus zu kommen", stellte der Mittelstürmer klar. "Den internationalen Wettbewerb habe ich noch nicht abgeschrieben, solange es rechnerisch noch möglich ist." Ein Sonderlob hatte der Angreifer für die Schalker Fans übrig, die mit ihm "sehr geduldig sind. Vielleicht merken sie, dass ich versuche, alles rauszuhauen, zu kämpfen, zu kratzen", gab der Linksfuß zu Protokoll. 


"Als ich gegen Mönchengladbach die große Chance vergeben habe, da gab es auf meinem Instagram-Profil Kritik in Form von Nachfragen: Was machst du denn da? Ansonsten habe ich nur Zuspruch erfahren", so der Nationalspieler.