​Für viele Experten überraschend, gehen der ​FC Schalke 04 und deren einstiger Abwehrchef ​Naldo seit Anfang Januar getrennte Wege. Bei dem Debüt für seinen neuen Klub ​​AS Monaco hatte der Verteidiger nun aber Glück im Unglück. So blieb ein verschossener Elfmeter des Brasilianers ohne schlimmere Folgen.


In der Ligue 1 strauchelt der ehemalige Spitzenklub aus dem Fürstentum derart gewaltig und befindet sich als Tabellenvorletzter mitten im Abstiegskampf. Um ein Haar wäre das Team von Trainer Thierry Henry nun auch aus dem Pokalwettbewerb geflogen. Am Mittwochabend retteten sich die Monegassen in der Viertelfinalpartie in der Coupe de Ligue gegen Stade Rennes nach 0:1-Rückstand aber noch ins Elfmeterschießen.

Der 36-jährige Ex-Schalker stand dabei in der Startelf und machte eine ordentliche Partie. Beim Elfmeterschießen versagten dem Routinier dann jedoch die Nerven und er schoss das Leder ohne jeglichen Druck zentral in die Hände des gegnerischen Torhüters. Dabei war der Südamerikaner in der Bundesliga doch jahrelang für seine knallharte rechte Klebe bekannt.


So aber konnte sich der Altmeister nach der Partie auch beim ehemaligen Leverkusener Benjamin Henrichs bedanken, der seinen Elfer souverän verwandelt hatte. Zum Matchwinner avancierte aber zweifelsohne Monaco-Torhüter Loic Badiashile, der mit dem elften Strafstoß des französischen Erstligisten das Spiel endlich entscheiden konnte.


Für eine Pokalsensation sorgte derweil EA Guingamp. Der Tabellenletzte der Ligue 1 wurde für den Serienmeister Paris Saint-Germain zum Stolperstein und konnte sich völlig überraschend mit 2:1 gegen das Team von Trainer Thomas Tuchel durchsetzen. Auch die beiden ehemaligen Knappen Thilo Kehrer und Julian Draxler konnten dabei die Blamage des Hauptstadtklubs nicht verhindern. In der heimischen Liga trennen beide Klubs satte 36 Punkte.