Thorgan Hazards Vertrag bei ​Borussia Mönchengladbach läuft noch bis 2020. Ein Winterwechsel ist ausgeschlossen. Im kommenden Sommer sieht es schon anders aus: Sollten die Interessenten wie​ Borussia Dortmund ernst machen, könnte Gladbach den Flügelflitzer verkaufen, denn ablösefrei gehen lassen will man ihn sicherlich nicht. 


Zumindest mittelfristig haben die Fans Klarheit: Thorgan Hazard wird Borussia Mönchengladbach im Winter nicht verlassen. "Ich bleibe auf jeden Fall bis zum Saisonende und will mithelfen, dass die Borussia ihre Ziele erreicht", erklärte der Belgier dem kicker im Trainingslager. Jedoch räumte Hazard ein, dass die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung auf Eis liegen: "Ich möchte mich jetzt erst einmal darauf konzentrieren, meine Leistung zu bringen. Ich will mithelfen, dass die Borussia zurück nach Europa kommt." Wie sein nächster Karriereschritt aussehe, wollte der Bruder von Eden nicht verraten: "Alles ist offen."

"Eine Verlängerung ist durchaus möglich"


Obwohl namhaften Klubs wie Borussia Dortmund, womöglich auch Bayern München und Atletico Madrid, Interesse an Hazard nachgesagt wird, scheint auch eine Vertragsverlängerung bei Mönchengladbach noch nicht vom Tisch zu sein: "Eine Verlängerung ist durchaus möglich. Unsere Mannschaft ist gut, ich fühle mich wohl und meine Familie auch. Wenn ich das Gefühl habe, dass es am besten für mich ist, in Gladbach zu bleiben, dann bleibe ich auch", verriet der 25-Jährige. 


Gerade die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Spielzeit könnte für die Borussia ein wichtiges Argument sein, um Hazard von einem Verbleib zu überzeugen. Der Offensivkünstler traf in der Hinrunde neunmal und legte sechs Treffer auf: Hazard ist für die Borussia einer der wichtigsten Leistungsträger, zu einem großen Teil entscheidet und gestaltet er den Verlauf der Saison mit. 


Auch ein höheres Gehalt oder eine Ausstiegsklausel im kommenden Vertrag könnten Hazard bei der Borussia halten. Was dagegen für einen Abgang spricht: Die Aussicht, Titel zu gewinnen, ist bei der Borussia nicht besonders hoch. Bei einem deutschen oder europäischen Spitzenklub könnte der Nationalspieler den nächsten Schritt machen.

Für 42 Millionen nach Dortmund


Einen Wechsel zum FC Bayern oder Borussia Dortmund will Hazard daher nicht ausschließen. "Borussia Dortmund und der FC Bayern, das sind zwei große Klubs. Wenn ich mich entscheiden sollte, den nächsten Schritt machen zu wollen, dann wäre vielleicht auch das eine Möglichkeit. Aber ich kann im Moment nicht viel mit anderen Klubs reden, denn ich habe mit Max Eberl besprochen, mich in der Rückrunde komplett auf Gladbach zu fokussieren", sagte ​Hazard der Bild, die erfahren haben will, dass Dortmund 42 Millionen Euro für Hazard lockermachen will.