FC Bayern: Eriksen ein Kandidat? Das Gerücht im Check

Der FC Bayern München will im kommenden Sommer auf große Einkaufstour gehen. Paulo Dybala, Callum Hudson-Odoi und Lucas Hernandez sind nur einige Namen, die zuletzt als potenzielle Neuzugänge gehandelt wurden. Englischen Medienberichten zufolge könnte unter Umständen auch Tottenham-Star Christian Eriksen ein Thema werden. Wie realistisch ist ein Transfer des dänischen Nationalspielers? Das Gerücht im Check.

3. Quelle

Sollte der FC Bayern im Werben um Eriksen ernst machen, hätte er zumindest Außenseiterchancen auf eine Verpflichtung. Dies berichtet der Independent. Die in London ansässige Internet-Zeitung ist in der Regel gut informiert, weshalb am Gerücht durchaus etwas dran sein könnte. 

2. Aktuelle Situation

Bei den Spurs ist Eriksen vertraglich noch bis Sommer 2020 gebunden. Die Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung sind zuletzt angeblich ins Stocken geraten. Der englische Hauptstadtklub soll dem Mittelfeldspieler ein Wochengehalt zwischen 220.000 und 280.000 Euro bieten. Der 26-Jährige zögert dennoch mit einer Unterschrift. Dies hängt möglicherweise mit dem Interesse von Real Madrid zusammen. Dem Vernehmen nach haben die Königlichen bereits Kontakt zu Eriksens Berater aufgenommen. 


Neben den Madrilenen zeigt angeblich auch der FC Barcelona Interesse am Standardspezialisten. Sollte sich Eriksen für einen Wechsel entscheiden, fordern die Spurs rund 110 Millionen Euro Ablöse. Eine Summe, die der FC Bayern ohne Weiteres stemmen könnte. Fraglich ist allerdings, ob die Münchner für einen Spieler derart tief in die Tasche greifen.  

1. Wechselwahrscheinlichkeit

Ein Wechsel von Eriksen zum FC Bayern gilt derzeit als sehr unwahrscheinlich. Beim deutschen Rekordmeister besteht im offensiven Mittelfeld aktuell kein Handlungsbedarf. Sollte sich der Tabellenzweite in diesem Bereich dennoch verstärken, wird man sich nach günstigeren Alternativen umsehen. Eriksen soll zudem von einem Wechsel in die Bundesliga nicht wirklich begeistert sein. Dem Vernehmen nach favorisiert der Däne im Falle eines Abgangs die Primera Division. Ein Verbleib in London ist allerdings auch durchaus denkbar.