23 Millionen Euro bezahlte der VfL Borussia Mönchengladbach im Sommer für den 25-jährigen Stürmer Alassane Plea an OGC Nizza. Vereinsrekord! Und in ebenfalls rekordverdächtiger Zeit hat sich der wuchtige Angreifer in die Herzen aller Borussia-Fans gespielt. Klar, dass Gerüchte um einen vorzeitigen Wechsel die Runde machen. Jetzt stellt Sportdirektor Max Eberl klar, dass ein Verkauf zumindest im kommenden Sommer ausgeschlossen ist.


Für den Spieler selbst stand von Anfang an fest: die ​Borussia wird nur eine Zwischenstation auf dem Karriereweg sein. Das hat der Franzose auch in dieser Deutlichkeit immer wieder herausgestellt. "Ich will bei den besten Klubs spielen", sagte er allen, die es hören wollten. Und einige der besten Klubs wollen ihn. In England. In Spanien. In Italien. Überall in Europa, wo genügend Kapital vorhanden ist, um einen treffsicheren Stürmer im besten Fußballeralter zu verpflichten. Neun Treffer und drei Assists sind dessen bisherige nackten Daten. Eine starke Quote in 17 Liga-Spielen.


Dass die Borussia nicht das Ende der Fahnenstange für den Spieler ist, sieht ​Eberl laut der Rheinischen Post gelassen: "Wir sind doch froh, dass kein Spieler sagt: 'Gladbach ist meine finale Station.' Wir wollen ja Spieler mit Ambition." Und er weiß auch, dass bei anhaltend nach oben steigender Formkurve es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ein "unmoralisches" Angebot hereinflattert. 


Doch für irgendwelche Planspiele, nach denen man den Spieler unter Umständen schon in der nächsten Sommer-Transferperiode abgibt, ist der Manager nicht zu haben. Kategorisch und in der Deutlichkeit bemerkenswert stellt Eberl klar: "Ich kann ausschließen, dass uns Alassane im Sommer verlassen wird." 


Nun ist das im Fußball mit den Garantien so eine Sache. Andererseits hat die Borussia aktuell keine finanziellen Zwänge, Spieler unter Wert oder entgegen den ursprünglichen Planungen abzugeben. Das Arbeitspapier zwischen Verein und Spieler ist bis zum Sommer 2023 befristet. Sollte Alassane weiterhin so treffsicher agieren, wird es wohl zu einem vorzeitigen Wechsel kommen. Nur eben nicht im kommenden Sommer. Fortsetzung folgt!​