​Julio Villalba erlebt bisher keine erfolgreiche Zeit bei ​Borussia Mönchengladach, seit seinem Wechsel an den Niederrhein im Sommer 2017 bekam er bislang kaum Einsatzzeit. Dennoch denkt der 20-Jährige nicht an einen Wechsel.


Julio Villalbas Bundesligakarriere begann vielversprechend: Der Paraguayer stand schon am dritten Spieltag der vergangenen Saison erstmals im Kader und kam bei der 0:1-Niederlage von Borussia Mönchengladbach gegen ​Eintracht Frankfurt auch direkt zu seinem ersten Kurzeinsatz. Doch bei diesen sechs Minuten ist es bis heute geblieben, Grund dafür sind auch einige Verletzungen.


Am schwersten wog sicher der Muskelbündelriss, den sich Villalba im Januar 2018 zuzog, nachdem er es zuvor wenigstens mal wieder in den Kader geschafft hatte. Die Verletzung bremste den U20-Nationalspieler bis in den September aus, in der Hinrunde der laufenden Saison kamen dann auch noch eine Schulterverletzung und ein Außenbandanriss im Sprunggelenk hinzu.

Borussia Monchengladbach v Eintracht Frankfurt - Bundesliga Match

Julio Villalba wechselte 2017 von seinem Jugendklub Cerro Porteno zur Borussia



Mittlerweile ist Villalba beinahe wieder fit und wieder ins Training eingestiegen. "Das fühlt sich sehr gut an für mich, auch wenn es nach so einer langen Zeit auf dem Platz etwas schwierig ist", wird der Rechtsfuß in der Rheinischen Post zitiert. Momentan ist er aber noch ein ganzes Stück davon entfernt, in der ​Bundesliga eingesetzt zu werden - die Konkurrenz im Sturmzentrum ist mit Alassane Plea, Lars Stindl, Raffael und momentan noch Josip Drmic auch nicht gerade klein.


Da Villalba Südamerikaner ist, darf er zudem keine Spielpraxis in der U23 sammeln, wie es so viele andere Talente der Fohlen tun. Um Einsatzminuten zu bekommen, müsste er also beispielsweise verliehen werden. Das ist allerdings "kein Thema für mich, ich liebe Gladbach." Stattdessen möchte sich der nur 1,76m große Stürmer bei der Borussia durchbeißen: "Mein Ziel ist es, in der Rückrunde zu Einsätzen zu kommen."