Seit dem 1. Januar spielt Amadou Haidara für ​RB Leipzig. Er soll die Lücke schließen, die Naby Keita mit seinem Wechsel zum FC Liverpool hinterlassen hat. Doch der Winterneuzugang vom Schwesternklub RB Salzburg kam mit einem Kreuzbandriss nach Sachsen. Im Februar will der Mittelfeldspieler wieder auf den Platz zurückkehren.


Ein halbes Jahr mussten die Leipziger auf Amadou Haidara warten. Nun aber konnte der Wechsel vor wenigen Tagen endgültig vollzogen werden. Für 18 Millionen Euro wechselte der 20-Jährige von Österreich nach Sachsen, er soll die Nachfolge und das Erbe von Naby Keita bei den Bullen antreten. Allerdings müssen sich die Anhänger noch ein wenig gedulden, denn Haidara zog sich im November einen Kreuzbandriss zu.


Dieser soll aber wohl ohne Operation und somit konservativ behandelt werden. Ähnlich machte es auch Joshua Guilavogui vom ​VfL Wolfsburg, er stand drei Monate später wieder auf dem Platz. Daher hofft man bei Haidara auf ähnlich gute Ergebnisse bei der Heilung.


Für die Fans gab Haidara nun via Bild eine Erklärung ab, die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr macht. „Meinem Knie geht es schon viel besser. Ich habe auch keine Schmerzen mehr. Ich muss noch viel arbeiten. Aber ich hoffe, dass ich vielleicht im Februar zurück auf dem Trainingsplatz bin. Mein Traum ist es, dass ich noch in dieser Saison mein erstes Spiel für Leipzig machen kann.“

Aktuell trägt der Spieler aus Mali noch eine Schiene, die zur Stabilisierung und zur Heilung des gerissenen Bandes beitragen soll, diese soll aber auch in den kommenden Tagen entfernt werden, wie es weiter heißt. Alle weiteren Schritte wie die Reha soll er in Leipzig am Cottaweg absolvieren. Über Weihnachten war er noch mal in seiner Heimat, nun geht der Blick nach vorn.


„Ich habe nochmal Kraft getankt bei meiner Familie und meinen Freunden. Das tat gut. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe in Leipzig, ich bin sehr froh, hier mit Dayot einen Freund wieder zu treffen.“ Haidara spielte bereits gemeinsam mit Dayot Upamecano in Salzburg. Nun wollen beide auch Leipzig nach oben führen.