​Der ​FC Augsburg hat in dieser Woche seinen ersten Wintertransfer unter Dach und Fach gebracht. Hoffenheims ​Ersatztorhüter Gregor Kobel wechselte auf Leihbasis zu den bayerischen Schwaben. Der 21-Jährige ist bis zum Saisonende ausgeliehen. Nach der Verpflichtung des Schweizers könnte die bisherige Nummer eins Andreas Luthe den Verein verlassen.


Die Torwart-Position war in der Hinrunde eine große Schwachstelle der Fuggerstädter. Nach dem Abgang von Marwin Hitz zu ​Borussia Dortmund wussten weder Fabian Giefer noch Luthe zu überzeugen. Mit der Verpflichtung von Kobel haben die Verantwortlichen den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten neu entfacht. Die Leihgabe der ​TSG 1899 Hoffenheim will sich keinesfalls mit einem Platz auf der Bank zufriedengeben. 

"Ich möchte spielen. Für einen jungen Spieler ist Spielpraxis sehr wichtig für die sportliche Entwicklung", wird Kobel in der offiziellen Vereinsmitteilung der bayerischen Schwaben zitiert. In der Vorbereitung will der Youngster alles daran setzen, um Cheftrainer Manuel Baum von seinen Qualitäten zu überzeugen. Der 21-Jährige muss sich möglicherweise nur dem Konkurrenzkampf mit Giefer stellen. 

Laut Informationen der Bild-Zeitung hat Luthe ein lukratives Angebot aus der Major League Soccer vorliegen. Sollte sich der 31-Jährige für einen Wechsel entscheiden, dürfte er wohl die Freigabe erhalten. In Augsburg ist der Routinier, dessen Marktwert auf eine Million Euro geschätzt wird, vertraglich noch bis 2020 gebunden. Luthe wechselte im Sommer 2016 vom ​VfL Bochum nach Augsburg und bestritt seither 19 Pflichtspiele.