Der ​FC Bayern München gibt den Kampf um Nachwuchstalent Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea nicht auf. Wie Sky Sport berichtet, habe der Rekordmeister noch einmal ein Angebot erhöht und damit möglicherweise die Weichen für eine bevorstehende Einigung zwischen beiden Klubs gelegt.


Seit Jahren gilt ​Hudson-Odoi, der seit 2007 für die 'Blues' spielt, als eines der größten englischen Nachwuchstalente, doch seinen Durchbruch konnte er noch nicht feiern. Trotz eines ​Platzes im Profikader sowie wiederholten Lobes von Trainer Maurizio Sarri kam er in der Premier League erst einmal zum Zug und durfte sich lediglich in vier Europa-League-Spielen auszeichnen.

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Mittlerweile scheinen die Zeichen auf Trennung zu stehen, wobei der FC Bayern München als Favorit gehandelt wird. Nachdem die Bayern bereits den 18-jährigen ​Alphonso Davies von den Vancouver Whitecaps unter Vertrag nahmen, soll nun das nächste Talent für die Außenbahn her.


Die bisherigen Offerten waren jedoch erfolglos. Wie Sky meldete, habe Chelsea jüngst ein Angebot über 22,5 Millionen Euro für Hudson-Odoi, der auch im Visier von ​RB Leipzig sein soll, abgelehnt. 


Bayern erhöht Angebot


Dennoch scheinen sich die Münchner nicht aus den Gesprächen zurückzuziehen, im Gegenteil: Neuesten Meldungen zufolge stockt der Rekordmeister sein Angebot noch einmal auf. Als Basis-Ablösesumme biete man 33 Millionen Euro, hinzu kommen sollen diverse Bonuszahlungen, die zum Teil erfolgsabhängig sind, sowie eine Weiterverkaufsgebühr, falls Hudson-Odoi den Verein in einigen Jahren verlassen sollte.

Nachdem die 'Blues' "ein Gesamtpaket von 40 Millionen Euro" verlangt haben sollen, scheinen sich beide Klubs nun anzunähern. Da der Youngster den Verein verlassen wolle und bereits um seine Freigabe gebeten haben soll, wirkt ein Transfer im Januar immer wahrscheinlicher - zumal sein Vertrag im Sommer 2020 endet.


Somit könnte Hudson-Odoi nach Jadon Sancho und Reiss Nelson der dritte englische Nachwuchsspieler werden, der den Sprung in die Bundesliga wagt. Beim FC Bayern München dürfte er sich allerdings gemeinsam mit Davies zunächst einmal hinter Kingsley Coman, Serge Gnabry sowie die scheidenden Franck Ribéry und Arjen Robben anstellen müssen. Jedoch sieht er im Hinblick auf die sportliche Zukunft in München offenbar eine bessere Perspektive als an der Stamford Bridge, wo im Sommer ​Christian Pulisic von Borussia Dortmund endgültig vorgestellt wird.