​Nach einer wechselhaften Hinrunde überwintert der ​​SV Werder Bremen auf dem zehnten Tabellenplatz. Dabei konnten die Spieler von Trainer ​Florian Kohfeldt ihr großes Potenzial aber durchaus andeuten. Um in Zukunft noch erfolgreicher zu sein, soll vor allem auch Superstar ​Max Kruse gehalten werden. Nach Ansicht des Cheftrainers haben die Bremer hierbei gute Karten.


Der Angreifer kehrte 2016 an die Weser zurück und wurde schnell zu einem absoluten Führungsspieler. Auch in der aktuellen Saison war der Kapitän absolut gesetzt und verpasste in der Bundesliga bislang noch kein einziges Spiel. Da der Vertrag des Routiniers jedoch bereits im kommenden Sommer ausläuft, steht in Bälde eine wichtige Karriereentscheidung für den 30-Jährigen an. Geht es nach seinem Coach, wäre der 14-fache deutsche Nationalspieler aber weiterhin in Bremen am besten aufgehoben.

SV Werder Bremen v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Insgesamt kommt Max Kruse für die Bremer auf 76 Einsätze 


"Wir werden mit jedem Spieler ein Einzelgespräch führen. Ich habe ein gutes Gefühl, dass Max verlängern wird. Er weiß, dass er hier ein Gesicht für etwas sein kann, was gerade erst beginnt", so der 36-Jährige gegenüber der BILD. Mit der bisherigen Leistung seines Offensivspielers scheint der Taktikfuchs somit einverstanden zu sein, auch wenn für Kruse in der Hinrunde nur acht Torbeteiligungen zu Buche standen. Dadurch ist er bei den Werderanern zwar noch immer der effektivste Offensivspieler, an die herausragenden Werte aus der Saison 2016/17, als er am Ende an satten 22 Treffern direkt beteiligt war, konnte der Routinier aber noch nicht heranreichen.


Ob der Linksfuß seinem Herzensklub die Treue hält, wird wohl auch davon abhängen, ob sich die Bremer am Ende für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren können. Dabei zeigte sich der Cheftrainer durchaus kämpferisch und betonte, dass man es "weiterhin versuchen" werde. Dafür müssen die Werderaner in der zweiten Saisonhälfte jedoch an ihrer Effektivität feilen, hatten sie in der Hinrunde doch oftmals selbst bei einem Chancenplus am Ende keinen Dreier einfahren können. Im Trainingslager in Südafrika, wo der Bundesligist derzeit weilt, soll auch dafür der Grundstein gelegt werden.