DORTMUND, GERMANY - OCTOBER 27: Marco Reus of Borussia Dortmund and Achraf Hakimi of Borussia Dortmund celebrate their team`s second goal  during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Hertha BSC at Signal Iduna Park on October 27, 2018 in Dortmund, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Silvester-Raketen: Die 10 besten Sprinter der Bundesliga

Da der Fußball in den letzten Jahren immer schneller geworden ist, setzen die Bundesligisten in ihren Kadern immer mehr auf schnelle Sprinter, die ihre Gegenspieler bereits auf den ersten Metern distanzieren können. 90min zeigt euch zehn Spieler der Hinrunde, die wohl auch in der Leichtathletik Fuß fassen könnten. 

10. Thorgan Hazard - Borussia Mönchengladbach

Thorgan Hazard wusste in der Hinrunde auf gleich mehreren Ebenen zu überzeugen. Wie wichtig der Belgier für Borussia Mönchengladbach ist, wird neben seinen 15 Torbeteiligungen auch dadurch deutlich, dass der 25-Jährige in der ersten Saisonhälfte satte 512 Mal zum Sprint ansetzte und damit das Offensivspiel der Fohlen immer wieder beleben konnte.

9. Philipp Max - FC Augsburg

Philipp Max lief auch in dieser Hinrunde die linke Außenbahn des FC Augsburg unermüdlich auf und ab. In 16 Einsätzen kamen so stolze 515 Sprint zustande, bei denen seine Gegenspieler häufig nur die Hacken des flinken Deutschen zu Gesicht bekamen.

8. Robin Bormuth - Fortuna Düsseldorf

Dass auch Innenverteidiger längst nicht mehr unbeholfene Kleiderschränke auf zwei Beinen sein müssen, bewies in der Hinrunde der Düsseldorfer Robin Bormuth. Zwar kam der Verteidiger für die Fortuna nur auf sieben Einsätze, dabei wurde bei ihm jedoch in einer Partie ein Sprinttempo von 34,89 km/h gemessen. Nur vier Bundesligisten waren noch flinker unterwegs. 

7. Danny da Costa - Eintracht Frankfurt

Danny da Costa gehört eindeutig zu der Kategorie der Dauerläufer in der Liga. Der Deutsche machte unter dem neuen Eintracht-Trainer Adi Hütter noch einmal einen großen Schritt und sprintete satte 521 Mal über die Rasen dieser Republik. Auch bei der allgemeinen Laufleistung befindet sich der 25-Jährige unter den Besten der Liga.

6. Marco Reus - Borussia Dortmund

Marco Reus präsentierte sich in der Hinrunde in der Form seines Lebens und trug einen riesigen Anteil zur Herbstmeisterschaft der Dortmunder bei. Dabei ging der Kapitän keineswegs im Schritttempo voran, sondern gab immer Vollgas. Nach der Hinrunde stehen für den deutschen Nationalspieler daher bereits 548 Sprints zu Buche. 

5. Wout Weghorst - VfL Wolfsburg

Wenn man an einen echten Sprintertypen denkt, kommt man nicht zwangsläufig auf Wout Weghorst. Dabei kann der Neuzugang des VfL Wolfsburg in der Hinrunde mit einigen imposanten Zahlen aufwarten. So absolvierte kein einziger Spieler in der Liga mehr Tempoläufe als die 560 Sprints des Mittelstürmers der Niedersachsen.

4. Ihlas Bebou - Hannover 96

Ihlas Bebou verkörpert da schon eher das klassische Bild eines Sprinters. Schnell und wendig, ist der Offensivspieler von Hannover 96 an einem guten Tag kaum aufzuhalten und kann jede Hintermannschaft vor ernste Probleme stellen. Bei einem Sprint in der Hinrunde wurden bei dem Rechtsaußen 34,90 km/h gemessen.

3. Konrad Laimer - RB Leipzig

Überraschenderweise war nicht etwas Timo Werner der schnellste Sprinter der Leipziger, sondern Konrad Laimer. Der Österreicher brachte es auf eine Spitzengeschwindigkeit von satten 34,99 km/h und ließ dabei seine offensiven Teamkollegen ziemlich alt aussehen. Auch in Sachen Balleroberungen machten dem 21-Jährigen ligaweit nur wenige etwas vor.

2. Kai Havertz - Bayer 04 Leverkusen

In einer enttäuschenden Werkself war Kai Havertz in der Hinrunde noch der einzige Lichtblick. Der Youngster übernahm trotz seines jugendlichen Alters von 19 Jahren schon viel Verantwortung und brachte viel Schwung in das Team. Bei seinem schnellsten Sprint brachte er es auf eine Geschwindigkeit von 35,02 km/h.

1. Achraf Hakimi - Borussia Dortmund

Achraf Hakimi ist zweifelsohne eine Entdeckung der Hinrunde und erwies sich für die Dortmunder als absoluter Glücksgriff. Der Leihspieler von Real Madrid ist aus der Hintermannschaft des BVB nicht mehr wegzudenken und legte mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 35,10 km/h den schnellsten Sprint der ersten Saisonhälfte hin.