​Nach einem schwachen Saisonstart hatten die Verantwortlichen von ​Real Madrid ihren Cheftrainer Julen Lopetegui Ende Oktober entlassen. Unter dem neuen Coach Santiago Solari konnten sich die Königlichen zuletzt wieder etwas stabilisieren. Ein Leidtragender des Trainerwechsels ist dabei jedoch ​Isco, der zuletzt nur selten erste Wahl war. Ein jüngst kolportierter Wechsel zu ​Paris Saint-Germain ist für den Spanier aber kein Thema.


Der Edeltechniker wechselte im Sommer 2013 vom FC Malaga zu den Madrilenen und wurde dort dank seiner spektakulären Dribblings und seiner herausragenden Technik schnell zu einem Publikumsliebling. Dabei mauserte er sich über die Jahre hinweg zu einem wichtigen Faktor bei dem spanischen Spitzenklub und trug auch seinen Teil zu drei Champions-League-Titeln in Folge bei. Da er unter dem neuen Coach zuletzt aber meist nicht über die Rolle des Edeljokers herauskam und sich bei den Königlichen ein Kaderumbruch andeutet, wurde er mit einigen Spitzenklubs, insbesondere Paris-Saint Germain, in Verbindung gebracht

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Isco hat unter Trainer Santiago Solari derzeit einen schweren Stand


Bei PSG würde der Spanier auf ein erfolgshungriges Team treffen, dass unter dem deutschen Trainer Thomas Tuchel auch in der Königsklasse endlich den ganz großen Wurf packen will. Ein so erfahrener Spieler wie Isco wäre dabei mit Sicherheit eine große Unterstützung. Dabei hatte Paris United zuletzt sogar von einem angeblichen Treffen von Vertretern des 26-Jährigen und PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi berichtet. 


Wie der 36-fache spanische Nationalspieler nun jedoch in einem Interview mit Deportes Cuatro zu Protokoll gab, ist an den Gerüchten um seine Person nichts dran. "Ich denke nicht daran, Madrid im Winter zu verlassen, ich bin sehr glücklich, mein Ziel ist es, viele Titel mit Real Madrid zu gewinnen", so der Iberer. 


Da der Vertrag des Rechtsfußes noch bis zum Sommer 2022 datiert ist und er bei dem amtierenden Champions-League-Sieger ein königliches Gehalt einstreicht, dürfte ein möglicher Abwerbungsversuch auch im kommenden Sommer nur mit einer gigantischen Ablösesumme zu stemmen sein.


Ablöse im Sommer frei verhandelbar?


Dabei ist die Ablöse per Klausel auf galaktische 700 Millionen Euro festgelegt. Die AS berichtet nun aber, dass man angesichts des geplanten Kaderumbruchs bereit wäre, davon abzurücken. Demnach sei die Summe frei verhandelbar - die Schmerzgrenze soll bei 100 Millionen Euro liegen. Ein Preis, der insbesondere für PSG kein all zu großes Hindernis darstellen dürfte.​