​In der Hinrunde stellte der ​VfB Stuttgart mit gerade einmal zwölf erzielten Toren die schwächste Offensive der Bundesliga. Mit ​Alexander Esswein konnten die Schwaben für die Rückrunde bereits den ersten Hoffnungsträger für den Angriff ausleihen. Bei einem Stürmer vom FC Liverpool kamen die Stuttgarter hingegen wohl zu spät. ​Maximilian Philipp vom BVB soll daher weiterhin gefragt sein.


In der ersten Saisonhälfte wurde Mittelstürmer Mario Gomez allzu oft allein gelassen und wenn sich dann doch einmal ein Ball in Richtung des ehemaligen Nationalspielers verirrte, ließ dieser selbst aussichtsreichste Chancen ungewohnt oft ungenutzt liegen. Mit Dominic Solanke hatte man daher laut dem kicker einen Angreifer des FC Liverpool als mögliche Verstärkung ausgemacht. Wie mehrere englische Medien nun jedoch berichten, soll sich der 21-Jährige für einen Wechsel innerhalb der Premier League entschieden und bei Crystal Palace bereits einen Medizincheck absolviert haben.

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Maximilian Philipp ist auf der Suche nach mehr Einsätzen


Da es mit dem englischen Youngster wohl nichts wird, müssen die Verantwortlichen des VfB womöglich weiter in der heimischen Liga wildern. Dabei wurde Maximilian Philipp bereits im November von den Stuttgarter Nachrichten mit dem Abstiegskandidaten in Verbindung gebracht. Laut kicker-Informationen soll das Interesse weiterhin bestehen und auch der Spieler selbst könnte sich immer intensiver mit einem möglichen Wechsel in den Süden der Republik beschäftigen.


Bei seinem aktuellen Arbeitnehmer droht der 24-Jährige schließlich in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Zu Saisonbeginn noch häufig in der Startelf, wurde er zuletzt von Neuzugang Paco Alcacer komplett verdrängt und auch der unter Favre immer besser funktionierende Mario Götze hat sich für die Rückrunde in eine deutliche bessere Ausgangslage bringen können.


Da der Vertrag des ehemaligen deutschen U21-Nationalspielers jedoch noch bis zum Sommer 2022 datiert ist, würde für alle Beteiligten eine Leihe, aus Stuttgarter Sicht im besten Falle mit Kaufoption, Sinn machen. Ein echter Knipser vor dem Herrn war der gebürtige Berliner in der ersten Saisonhälfte aber auch nicht wirklich und konnte in 773 Einsatzminuten nur zwei Tore beisteuern.