Nachdem der ​FC Schalke 04 in der Vor-Saison noch die Vizemeisterschaft feiern konnte, legten die Königsblauen eine enttäuschende Hinrunde hin und überwintern auf dem 13. Tabellenplatz. Die Winterpause wollen die Knappen zu einer schonungslosen Kaderanalyse nutzen. Angeblich sollen daher auch ​Amine Harit und ​Yevhen Konoplyanka nicht mehr unverkäuflich sein.​


Längst ist kein Geheimnis, dass sich die Schalker am liebsten noch in diesem Winter von ein paar Altlasten trennen wollen. Dabei erwiesen sich sowohl Mittelfeldspieler Johannes Geis, als auch Angreifer Franco di Santo bislang jedoch als Ladenhüter und konnten noch keinen lukrativen Verhandlungspartner auf den Plan rufen. Da die Arbeitspapiere der beiden Profis im kommenden Sommer auslaufen, würden die Schalker in diesem Winter liebend gerne noch etwas Geld generieren und die beiden Spieler zudem von der Gehaltsliste streichen. Findet sich kein passender Abnehmer, droht beiden Profis die Degradierung in die Trainingstruppe der U23.

FC Schalke 04 v FC Lokomotiv Moscow - UEFA Champions League Group D

In der Hinrunde kam Yevhen Konoplyanka insgesamt nur auf zwei Torvorlagen


Um im Winter mehr finanziellen Spielraum zu schaffen, sollen die Schalker laut Informationen der BILD mittlerweile auch darüber nachdenken, sich von Amine Harit oder Yevhen Konoplyanke zu trennen. Beide Offensivspieler wussten längst nicht immer zu überzeugen und konnten ihr volles Potenzial zu selten abrufen. Bei einem entsprechend hohen Angebot könnten die Verantwortlichen der Königsblauen dem Bericht zufolge daher bereits einem Abgang noch in diesem Winter zustimmen.


Dass sich die Spieler der Schalker auf eine unbequeme Fehleranalyse einstellen müssen, hatte Trainer Domenico Tedesco unlängst in einem Interview mit Sky Sport unterstrichen. "Wir möchten den Kader verkleinern und sind jetzt dabei, die entsprechenden Gespräche zu führen", so der Fußballlehrer. Dabei betonte der 33-Jährige, dass man aus der Vorrunde lernen und daher konsequent sein müsse. "Nicht nur für den Kopf, sondern eben auch konsequent für die alltägliche Arbeit ab Januar", so der Deutsch-Italiener.