​Mit Arjen Robben wird den ​FC Bayern München nach dem Ende dieser Saison eine prägende Figur der letzen Jahre definitiv verlassen. Auch ​Frack Ribery könnte sich im kommenden Sommer verabschieden. Neben den beiden Altmeistern kündigte nun auch Außenverteidiger ​Rafinha an, dass er sich in Zukunft wohl auf ein neues Abenteuer einlassen wird.


Der ehemalige Schalker wechselte im Sommer 2011 vom FC Genua an die Säbener Straße und bestritt seitdem insgesamt 255 Pflichtspiele für die Münchener. Zu Beginn der aktuellen Spielzeit wurde der Brasilianer von einem Innenbandriss im Sprunggelenk ausgebremst und hatte daher unter dem neuen Trainer Niko Kovac einen schweren Stand. Mit der Versetzung von Joshua Kimmich ins zentrale Mittelfeld, war Rafinha aber die einzige Alternative hinten rechts.


Galt der Rechtsverteidiger jahrelang als äußerst verlässlich, machte er in dieser Saison insbesondere bei einem Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam keine gute Figur und konnte sein Alter von mittlerweile 33 Jahren nicht verbergen.

Eintracht Frankfurt v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Rafinha wurde mit den Bayern sechs Mal deutscher Meister


Im Sommer 2019 läuft das aktuelle Arbeitspapier des vierfachen brasilianischen Nationalspielers aus und angesichts des bevorstehenden Kaderumbruchs bei den Bayern deutet vieles daraufhin, dass sich die Wege nach dieser Saison trennen. Die Spekulationen um seine Zukunft heizte der Defensivspieler nun im Rahmen eines Prominentenspiels in seiner Heimat an. "Mein Zyklus bei den Bayern geht dem Ende entgegen. Es gibt viele Dinge, die in den kommenden sechs Monaten passieren können, aber ich denke, es ist mein letztes Jahr", so der Verteidiger gegenüber SporTV.


Wohin es den Routinier in der kommenden Saison ziehen könnte, ist noch völlig offen. Ein Rückkehr in die brasilianische Liga sei laut Rafinha aber gewiss "eine Möglichkeit". Wie der kicker in Erfahrung gebracht hat, sollen auch chinesische Klubs bereits Interesse bekundet haben. Wie der Abwehrspieler jedoch beteuert, habe es aus Respekt vor den Bayern noch keine Gespräche mit möglichen Interessenten gegeben.