Aktuell ist der kroatische Mittelfeldspieler Mateo Kovacic von ​Real Madrid nach England an den ​FC Chelsea ausgeliehen. Wie die spanische AS nun schreibt, soll der 49-malige Nationalspieler aber gar nicht so scharf auf eine Rückkehr in die spanische Hauptstadt sein, sondern will viel lieber auf der Insel bleiben.


Seit 2015 spielt Mateo Kovacic bei Real Madrid. Dort kam der 24-Jährige insgesamt 109-mal zum Einsatz. Seit August 2018 aber haben die Königlichen ihren Mittelfeldmann nach England zum FC Chelsea verliehen. Auch dort spielt der kroatische Nationalspieler inzwischen eine tragende Rolle und kam in 22 Pflichtspielen in dieser Saison zum Einsatz, 12 davon in der Premier League von Beginn an.


Wie die AS nun erfahren hat, scheint Kovacic gar nicht groß an einer Rückkehr nach Madrid interessiert zu sein. „Ich respektiere meinen eigentlichen Verein Real Madrid. Aber ich könnte mir auch einen Verbleib bei den Blues sehr gut vorstellen“, so der Zentrumsspieler. Dabei sei vor allem die Regelmäßigkeit seiner Einsätze von Bedeutung.

„Es war genau der Wechsel, den ich mir vorgestellt habe, warum ich hier hergekommen bin. Ich bin Real ebenso dankbar, wie auch Chelsea für ihr Interesse an mir. Ich habe viel Freude hier und bin glücklich. Die Stadt ist großartig, der Klub ist einer der besten der Welt und meine Mannschaftskollegen sind alle super“, so Kovacic weiter.


Auch mit Eden Hazard hat der Kroate gesprochen, schließlich könnte der Belgier ein entscheidendes Puzzleteil dafür sein, das Kovacic in London bleiben darf. „Er ist unglaublich. Ich wusste nicht, wie gut er wirklich ist, bevor ich hierherkam. Er könnte locker einer der drei besten Spieler der Welt sein. Und ja, er hat mich auch über Madrid gefragt und meine Zeit in Spanien, aber aktuell konzentrieren wir uns beide auf die Saison mit Chelsea. Er ist sehr fokussiert.“


Sollten die Königlichen bei Hazard tatsächlich zuschlagen, könnte die Möglichkeit für Kovacic steigen, in England bleiben zu können. Das wäre dann eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.