LEVERKUSEN, GERMANY - FEBRUARY 10: Manager Jonas Boldt of Leverkusen looks on prior to the Bundesliga match between Bayer 04 Leverkusen and Hertha BSC at BayArena on February 10, 2018 in Leverkusen, Germany. The match between Leverkusen and Hertha ended 0-2. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Diese 6 Spieler und Funktionäre haben keine Weihnachtsgeschenke bekommen

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Besinnlichkeit. Wer das Jahr über artig gewesen ist, der findet einige Geschenke unter dem Tannenbaum. Allerdings gibt es immer wieder Personen, die ein wenig über die Stränge schlagen. Deshalb findet ihr hier die Top 6 der Spieler und Verantwortlichen aus der Bundesliga, bei denen die Bescherung in diesem Jahr wohl ausgefallen ist.

1. Rudi Völler

Rudi Völler war ja schon immer bekannt für seine Heißblütigkeit, spätestens seit dem Weißbier-Interview Anfang des Jahrtausends hat er einen Ruf weg. Auch in diesem Jahr ließ sich Bayer Leverkusens Geschäftsführer Sport nicht lumpen und tätigte einige bemerkenswerte Aussagen, gekrönt mit dem Interview bei Sky vor wenigen Tagen. Völler hat zudem unter den Bayer-Fans immer weniger Kredit. Sportchef Jonas Boldt, der eigentlich Völlers Nachfolger werden sollte, geht angeblich auch wegen Problemen mit Völler, der sich mit Simon Rolfes laut Fans nun seiner "Komfortzone" befinden soll. 


2. Caiuby

Caiuby vom FC Augsburg hat wirklich ein skandalträchtiges Jahr hinter sich: Dass er im Sommer zu spät aus dem Urlaub kam ist dabei geschenkt, das kann einem Brasilianer schon einmal passieren. Aber auch darüber hinaus ist die Liste lang: Verspätungen zu Teambesprechungen des FCA, Beschwerden der Nachbarn über Lautstärke, ein Verfahren wegen Körperverletzung und letztlich die Verurteilung zu einer Geldstrafe wegen Schwarzfahrens. Gott sei Dank ist das Jahr bald vorbei!

3. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge

Die Hinrunde des FC Bayern München war in vielerlei Hinsicht schlecht, vor allem aber bleiben auch die Handlungen der Verantwortlichen im Gedächtnis. Allem voran natürlich die legendäre Pressekonferenz, bei der beispielsweise zunächst auf Artikel 1 des Grundgesetzes verwiesen wurde, nur um dann auf Juan Bernat herumzuhacken. Hasan Salihamidzic saß zwar auch auf dem Podest, aber auch der Weihnachtsmann dürfte gesehen haben, dass der Sportdirektor eher das Äquivalent zu Knecht Ruprecht ist.

4. Jean-Kevin Augustin

Jean-Kevin Augustin kam 2017 als französisches Ausnahmetalent von Paris St. Germain zu RB Leipzig und spielte eine sehr starke erste Bundesligasaison. In dieser Spielzeit fiel der Franzose aber weniger sportlich auf, stattdessen bestimmten einige Eskapaden die Schlagzeilen rund um den 21-Jährigen. Dazu gehört die Verweigerung an einer Länderspielreise mit seiner U21-Nationalmannschaft.

5. Franco di Santo

Spieler, die über eine Auswechslung unzufrieden sind und dem Trainer beispielsweise den Handschlag verweigern, gibt es immer mal wieder. Doch der Fall von Franco di Santo, der nach dem Spiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München fluchend und gestikulierend auf der Bank saß, ist nochmal ein besonderer: Di Santo stand wegen seiner Torquote immer wieder in der Kritik, doch Teamkollegen und Trainer Domenico Tedesco stellten sich immer schützend vor den Angreifer. Dass er es ihnen so dankte, ist unwürdig. Daraufhin entschuldigte er sich zumindest.

6. Jonas Boldt

Seit Jonas Boldt seinen Rückzug von Bayer Leverkusen im kommenden Sommer bekannt gegeben hat, sind die Schlagzeilen über den 36-Jährigen längst nicht mehr so positiv wie noch zuvor. Wie Football Leaks kürzlich enthüllte, soll Boldt mit einigen Spielerberatern gemeinsame Sache machen und ihnen zum Beispiel im Frühling 2015 mit einem Scheinangebot zu mehr Provision verholfen haben.