​Zuletzt konnte der ​FC Bayern München in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Für die Zukunft ist eine Verjüngung des Kaders aber unabdingbar. Mit ​Callum Hudson-Odoi hat der deutsche Rekordmeister dabei schon seit geraumer Zeit einen potenziellen Neuzugang an der Angel. Nun soll jedoch ​​Borussia Dortmund ins Wettbieten um den Angreifer des FC Chelsea eingestiegen sein.


Bei den Blues konnte sich der 18-Jährige zwar noch nicht gegen seinen starken Konkurrenten durchsetzen, dennoch gilt der Youngster als eines der vielversprechendsten Talente des englischen Fußballs. Der Hauptstadtklub erklärte daher zuletzt wiederholt, dass man den Linksaußen nur ungern abgeben würde und strebt vielmehr eine vorzeitige Verlängerung seines im Sommer 2020 auslaufenden Vertrages an.

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Hudson-Odoi zeichnet sich durch seine große Dynamik aus


Da der gebürtige Londoner mit seiner aktuellen Situation jedoch unzufrieden ist, kokettierte er in den letzten Wochen bereits mehrfach mit einem möglichen Abgang von der Stamford Bridge. An möglichen Abnehmern mangelt es dabei nicht. So sehen die Münchener in dem Flügelspezialisten einen möglichen Nachfolger für die Altmeister Franck Ribery und Arjen Robben und wollen den Rohdiamanten daher für die kommende Saison an die Säbener Straße locken.


Mit dem BVB hat nun laut Informationen von Goal jedoch ein weiterer deutscher Spitzenklub seinen Hut in den Ring geworfen. Die Dortmunder befinden sich dem Vernehmen nach derzeit ohnehin bereits in einem regen Austausch mit den Londonern. Dabei soll es zunächst um einen möglichen Wechsel von Christian Pulisic ins Team von Trainer Maurizio Sarri gegangen sein. Im Zuge dieser ersten Sondiertungsgespräche soll nun jedoch auch der Namen Hudson-Odoi gefallen sein. Dabei könnte es zu einem spektakulären Tauschgeschäft kommen. 

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Christian Pulisic könnte den BVB im Gegenzug verlassen


Zuletzt taxierte die Sun eine mögliche Ablösesumme für den Chelsea-Stürmer auf rund 28 Millionen Euro. Wird diese Summe mit einem möglichen Transfer von Pulisic verrechnet, würden die Borussen noch immer aller Voraussicht nach mit einem dicken Plus herausgehen. Ein weiterer Trumpf in den Vertragsverhandlungen könnte auch die jüngste Vergangenheit der Schwarz-Gelben sein. Junge Spieler wie Jadon Sancho und zuvor auch Ousmane Dembele hatten aufgezeigt, dass man sich beim BVB prima entwickeln kann und machten die Dortmunder so international zu einer äußerst gefragten Adresse.