Mit Start der Winterpause beginnen auch die Spekulationen über etwaige Transfers vor Beginn der Rückrunde. Ein ehemaliger U21-Nationalspieler könnte dabei wohl zu seinem ersten Bundesliga-Verein zurückkehren. 


Seine Karriere hatte sich Sebastian Rode wohl etwas anders ausgemalt. Als ehemaliger Nachwuchs-Nationalspieler und Leistungsträger gepriesen wechselte der damals 24-jährige Sechser von Eintracht Frankfurt zum großen ​FC Bayern. Das Experiment dauerte zwei Jahre, dann war der Mittelfeldmann zwar um drei Titel reicher, aber arm an Spielpraxis weg aus München. Beim neuen Arbeitgeber, ​Borussia Dortmund, sieht es weitere zwei Jahre später aus, als wiederhole sich die Geschichte. 


Im Rausche des Erfolgs der Borussen kam Rode in der aktuellen Saison nur für die zweite Mannschaft des BVB in der Regionalliga zum Einsatz. In der ersten Mannschaft reicht es derweil nicht einmal für den Kader. Die Zeichen stehen für den 28-Jährigen auf Abschied, zumindest, wenn er in der Bundesliga nochmal eine Rolle spielen möchte. Ein Wechsel könnte laut Frankfurter Rundschau schon in der Winterpause über die Bühne gehen. Interessent ist wohl die alte Liebe: ​Eintracht Frankfurt

Dort wagte der Mann aus Seeheim-Jugenheim 2010 die ersten Schritte in der Bundesliga, avancierte zum Stammspieler und Objekt der Begierde großer Klubs. 118 Pflichtspiele machte Rode seinerzeit für die Eintracht, erzielte fünf Tore und brillierte 15-mal als Vorlagengeber. Nun könnte er für ca. 1,5 Millionen Euro wieder beim amtierenden Pokalsieger anheuern, der kicker spricht hingegen von einer Leihe bis zum Saisonende.


 Dabei hätte der Rückkehrer sogar gleich gute Aussichten auf Spielzeit. Denn bei den Frankfurtern ist Sechser Lucas Torró, von dem man sich am Main so viel versprochen hatte, noch auf absehbare Zeit verletzt. Im unterbesetzten defensiven Mittelfeld würden sich für einen erfahrenen Spieler wie Rode sicher noch Spielminuten finden.