​Der ​FSV Mainz 05 wird sich im kommenden Wintertransferfenster nicht schwächen und wird Mittelfeldspieler Jean-Philippe Gbamin definitiv nicht verkaufen. Dies bestätigte Sportvorstand Rouven Schröder.


Schon im vergangenen Sommer wäre Jean-Philippe Gbamin gerne ​in die Premier League gewechselt, doch der FSV Mainz 05 ließ ihn nicht ziehen. Der Grund: Die Mainzer hatten schon Abdou Diallo an ​Borussia Dortmund verloren und wollten die Mannschaft nicht weiter schwächen. Stattdessen wurde Gbamins Vertrag ​sogar um ein Jahr bis 2023 verlängert, natürlich zu besseren finanziellen Bedingungen. 


"Er hat sich topprofessionell verhalten, obwohl er sich wahrscheinlich ausgerechnet hatte, weggehen zu können", sagte Sportvorstand Rouven Schröder dem kicker. "Wir haben ihm erklärt, warum das nicht in Frage kommt. Aber das ist aber immer ein zweischneidiges Schwert." Gerade in der jüngeren Vergangenheit war immer wieder von Spielern zu hören, die nach einem Wechselverbot schlechte Stimmung verbreiteten. "Das war bei Jean-Philippe nicht einmal der Fall."

1. FSV Mainz 05 v VfB Stuttgart - Bundesliga

Rouven Schröder hat seinen Vertrag als Sportvorstand erst kürzlich bis 2022 verlängert



Die Mainzer hätten laut Schröder im Falle Gbamin im vergangenen Sommer "Stärke bewiesen, in der Vergangenheit wäre es völlig normal gewesen den Spieler zu transferieren, weil es auch unmenschlich viel Geld war. Aber wir haben eine Verantwortung, eine starke Mannschaft aufzustellen." Selbiges nehmen sich die 05er auch für die kommende Transferperiode vor: "Im Winter kann gerne was kommen, es wird definitiv nicht angenommen", stellte Schröder im kicker klar.


Im kommenden Sommer allerdings werden die Mainzer den Ivorer wahrscheinlich nicht mehr halten können. Die Angebote für den 23-Jährigen werden wahrscheinlich nicht weniger werden und finanziell könnten die Mainzer erneut einen riesen Gewinn machen: Gbamin wurde für fünf Millionen Euro vom RC Lens verpflichtet, sein aktueller Marktwert laut transfermarkt.de liegt bei 30 Millionen.